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Geschrieben von Reinhard_KS am 26.10.2016 um 23:53:
@ Ralf, na...da schau'n wir mal, wer den Zuschlag bekommt...
Sicherlich wird er ja nicht nach Kassel kommen. Im HENSCHEL-Museum ist der Transrapid in einem eigenen Bereich zu sehen. ( Bildmaterial und Modelle ) Dazu möchte ich schreiben, ich habe dieses Jahr
jedes Bild und jedes Exponat aus dem HENSCHEL-Museum einzeln abgelichtet ! Dazu waren vier Tage a drei Stunden nötig. Bilder aus dem HENSCHEL- sowie Technik-Museum (Auch über den Transrapid) kann ich gerne bei steuern. Im TK-Museum steht aber auch noch ein Exponat !
Du schreibst was über historische Schiffe mit Publikumsverkehr...Moment, da war doch was...
Schiffe...Hamburg...

...und es hat gerad "Klick" gemacht
Ich hab da noch ein interessantes Foto aus dem HENSCHELSTERN von 1956.
Dieses Foto ist nur ein kleines Stück aus dem Hamburger Hafen. Für Henschelaner bedeudete aber dieses kleine Stück aus dem Freihafen sehr viel. Auf dem Bild ist die damals junge Schwester die Hamburger Maschinenbau GmbH zu sehen.Hier werden im Gegensatz zu den Motoren aus Kassel, Motoren mit langsamer Umdrehung und größerer Leistung bis 5000 PS gebaut. Die kleinere Drehzahl und die größere Leistung bedeutet, dass die Motoren viel größer und schwerer sein müssen, worauf die Einrichtung der ganzen Fabrik abgestimmt werden müssen. Diese Motoren wurden oft in Schiffen eingesetzt.
Geschrieben von ZugmaschinenRalf am 27.10.2016 um 22:19:
Hallo Reinhard,
am Transrapid-Verkauf bleibe ich dran.
Hut ab vor Deiner Foto-Fleißarbeit.
Gibt es mehr Infos zu den HENSCHEL-Großmotoren?
Sind Aufstell-Orte und/oder Schiffe (Liegeplätze) mit eben diesen Motoren bekannt?
Wurden dort auch die Lokomotiven-(Diesel-) Motoren gebaut?
Beste Grüße
Ralf
Geschrieben von henning am 28.10.2016 um 00:25:
Hallo,
die Hamburger Maschinenbau war für Henschel nur eine kürzere Episode. Der Henschel-Großmotorenbau umfaßte Motoren bis zum Turbo-V16, allerdings wurde die Grenze von 1000 PS nur selten überschritten. Motoren über 1000 PS für Lokomotiven kamen z.B. von MTU. Erst ca. 1974 stieß der Henschel-Motorenbau in die Klasse über 2000 PS vor, so war eine der drei DE-2500-Versuchsloks mit dem 12 V 2523 Aa bestückt. Ich meine, das war der "Blaue Bock".
Der Transrapid.... ein sehr unbefriedigendes Kapitel! Ich bin heilfroh, die Gelegenheit zur Fahrt mit dem Transrapid genutzt zu haben! Es war ein unvergeßliches Erlebnis... und das, obwohl es eigentlich völlig unspektakulär war!
Als die Tempo-Anzeige 400 km/h überstieg, blickte man angestrengt nach draußen, um einen Eindruck von der Geschwindigkeit zu bekommen. Spüren konnte man sie überhaupt nicht, auch hören nicht, keine Windgeräusche, kein Ruckeln. So hatte es wirklich etwas von Science-Fiction...
Von draußen erlebt war es tatsächlich sensationell! Der Zug kündigte sich nicht an - er war nur ganz kurz da und auch schon wieder weg. Ein ganz kurz auf- und dann abschwellendes Zischen war alles, was zu vernehmen war. Drei Sekunden vor und drei Sekunden nach der Vorbeifahrt war es absolut still. Die an und unter der Strecke grasenden Kühe hoben nicht mal den Kopf.
Der Systemführer für den Transrapid war Henschel. Zu dieser Zeit war Rheinstahl bereits von Thyssen übernommen worden, so daß der offizielle Name "Thyssen-Henschel" lautete.
Da der Thyssen-Konzern später mit Krupp fusionierte, bekam der neue Gesamtkonzern den Namen "Thyssen-Krupp". Transrapid-Systemführer wäre somit "Thyssen-Krupp-Henschel" gewesen - aber ausgerechnet den entscheidenden dritten Namen sparte man ein! So war nun plötzlich "Thyssen-Krupp" der Systemführer beim Transrapid... zwei Namen also, die mit der Magnetbahn-Entwicklung nun wirklich nichts zu tun hatten...
Henning
Geschrieben von ZugmaschinenRalf am 28.10.2016 um 13:41:
Hallo Henning,
danke für die Info zum Großmotorenbau von/bei HENSCHEL. Dann ist es ja interessant die relativ seltenen Motoren ausfindig zu machen. In Lokomotiven werden wohl die meisten Großmotoren verbaut worden sein. Um so spannender mal einen großen HENSCHEL-Schiffsmotor zu sehen.
Ja, Transrapid, da könnte ich jetzt ohne Ende ..., lassen wir das.
Ich selber hatte nie die Gelegenheit mitzufahren, kann aber von Denen die mitfuhren, Deine Schilderungen bestätigen. Zu der Zeit des Unglücks arbeitete ich in Celle und hatte Kontakt zu persönlich Betroffenen (Angehörigen) der Reisegruppe.
Die Abwicklung der Transrapid-Gesellschaft ist auch ein gar nicht schönes Kapitel, ich habe beruflich kontakt zu Leuten die sich anschließend mit einem Ingenieurbüro selbstständig gemacht haben (Hartes Brot).
Ja die Fusioniererei ist auch ein deutsches Firmen-Kapitel (meist ist die Deutsche Bank nicht ganz unbeteiligt). Thyssen-Krupp-HENSCHEL: "Undank ist der Welten Lohn". Von HOESCH redet heute auch niemand mehr. Thyssen-Krupp hat ja den Firmennahmen und das Signet auch schon wieder geändert.
Beste Grüße
Ralf
Geschrieben von Emma En am 29.10.2016 um 15:29:
Hallo Henschelaner
Weiß jemand die Anzahl der Fahrzeuge vom Typ HS 34 bzw HS3-180 , die bis zum heutigen Tage überlebt haben ?? Gibt es außer Dennis Bruns seinem blauen 180er noch weitere restaurierte ??
In den 80er /90er Jahren gab es ja noch einige mehr oder weniger aktive Fahrzeuge ( Rödel ,Abeln ) .
Es grüßt HANS JÜRGEN
Geschrieben von Reinhard_KS am 29.10.2016 um 15:41:
Danke @ Henning für die Info's....immer wieder bemerkenswert
@ Ralf, ich war mal schnell für dich stöbern gewesen....
Ich hoffe dass diese Infos erst einmal befriedigend sind. Kurzfristig konnte ich einige Seiten über HENSCHEL Schiffsdiesel bekommen. Ist ja heute alles nicht so einfach. Schaut doch Bitte mal den Z 125 näher an. Muß schon ein beachtenswerter Anblick im realen Leben gewesen sein, wenn man sich das Geländer auf dem Foto anschaut und sich Gedanken über die Höhe macht...
Orte und Liegeplätze mit HENSCHEL Diesel...
Später könnte ich auch noch was von Gasfahrzeugen zeigen.

...Danke für das Lob
Geschrieben von Reinhard_KS am 29.10.2016 um 17:25:
Zwei HS 3-14 HA Offroad ( Am 15.10 2016 )
Anbei noch mal zwei Fotos aus dem Gelände. Hier die Ansicht bei einem Engpass...gleich geht es scharf nach rechts weiter durch den Wald. Dann kommt eine weitere Steigung und es wird sehr eng für die breiten HENSCHEL.
Geschrieben von hanomag-henschel am 30.10.2016 um 13:58:
Hallo Leute,
hier wieder etwa besonderes, ein fur mich bisher unbekanntes bild von ein Henschel Dampf lkw, das fahrerhaus ist baugleich an die gebaut sind für den Reichsbahn. Das grosse unterschied ist den zusätzliche kondensor auf den dach von den Dampfanlage und den lenkrad auf den rechten seite.
Diese existierte noch in 1946 laut einer meine quellen. Von wenn dieses bild datiert und wo er macht ist habe ich keine ahnung, habe ihn durch zufall auf internet entdeckt.
Grusse,
Pieter
Geschrieben von kirsche am 30.10.2016 um 17:51:
Mal wieder was aus dem realen Arbeitsleben, ein F 261 K aus Österreich.
Gruss Gerhard
Geschrieben von jüza am 30.10.2016 um 20:31:
Hallo!
Ein paar Bilder aus dem Buch Partner für Alle von der SVG aus den 70er Jahren habe ich hier schon gesehen,dieses hier war glaube ich noch nicht eingestellt.
Viele Grüße
Jürgen
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