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Geschrieben von Laatzener am 26.01.2026 um 17:29:
RE: Chaos auf Baden-Württembergs Autobahnen 1963
Moin Andreas,
ich bin mir nicht zu 100 % sicher, aber man kann vor der eigentlichen Achse eine Querblattfeder erkennen.
Zusammen mit der sehr schmal bauenden Zuggabel und dem längs verlaufendem Tragrohr unterhalb des Federendes deutet das auf eine Vorderachse mit Achsschenkellenkung hin, bei der wie bei Vorderachsen von PKW und LKW die Räder einzeln über ein Lenkgestänge gelenkt werden.
Üblich war und ist auch heute noch eine Drehschemellenkung, wobei die starre Achse am Drehgestell aufgehängt ist und mit einem Drehkranz mit dem Fahrgestell verbunden ist.
Um die Zug- und dabei höheren Lenkkräfte aufnehmen zu können, muß dabei die Zuggabel natürlich einen größeren Lageraugenabstand haben (idealerweise im Federmittenabstand)., da das gsamte Drehgestell bewegt werden muß.
Wer damals so etwas aufwendiges mit so vielen Dreh- und verschleißintensiven Lagerpunkten gebaut hat, kann ich nicht sagen
Gruß, Uli
Geschrieben von Laatzener am 27.01.2026 um 10:08:
Na, da habe ich wohl die falschen Schlüsse gezogen . . .
Geschrieben von palmstroem am 27.01.2026 um 20:42:
RE: Chaos auf Baden-Württembergs Autobahnen 1963
das ist eine in Holland weit verbreitete Achsanordnung zweier Stummelachsen, dort als Schommelachs bezeichnet. Bei uns wurde so etwas nur sehr vereinzelt verbaut und hat seine Bedeutung bei Schwerlasttransportern erlangt. Die verbauten zwei kurzen Pendelachsen erlaubten eine gleichmässige Lastverteilung bei seinerzeit noch häufigen runden Fahrbahnoberflächen, weil die Einzelachsen mittig aufgehängt waren und somit drehbar waren und sich der Fahrbahneigung anpassen konnten.
Geschrieben von Flachskopp am 27.01.2026 um 21:31:
Nur Dank in Längsrichtung eingebauter Federn hatten die Scheuerle-Tieflader Spurstangen gelenkte Fahrgestelle; d.h. jede Halbachse hatte einen eigenen Drehpunkt:
> Klick <
.
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