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Geschrieben von Mack F 700 am 24.01.2026 um 12:08:

 

Hallo Henning,

Herzlichen Dank prost für die tollen Infos,

Gruß
Viktor



Geschrieben von bert am 24.01.2026 um 15:51:

 

Vielleicht passend zu Hennings Beitrag?



Geschrieben von lura am 25.01.2026 um 22:53:

 

Schönes Bild, danke, die Basisfahrzeuge für die spätere Erfolgsgeschichte eines großen deutschen Fahrzeugherstellers.



Geschrieben von Ytransport am 26.01.2026 um 08:56:

 

hoch interessante firmen"geschichte" von henning
ich lese da immer staunend mit daumen



Geschrieben von Luispold am 26.01.2026 um 15:25:

 

Zitat:
Original von Ytransport
hoch interessante firmen"geschichte" von henning
ich lese da immer staunend mit daumen


winke winke

es lohnt sich mal von vorne so ab Seite 7 hier mit dem Lesen zu beginnen jo

Henning hat bestimmt mehrfach die selben Fragen beantwortet.....



Geschrieben von henning am 26.01.2026 um 20:22:

 

Moin -

Ich bedanke mich für die Rückmeldung zu meinem "kleinen Aufsatz" prost

So weiß ich, daß solche Texte gelesen werden (der Klick-Zähler des Henschel-Themas ist seit langer Zeit defekt).

Allerdings ist bei mir eine kleine Unsicherheit entstanden...
Ich hatte den Text ausschließlich aus meinem Kopf erstellt, und manchmal wäre es doch sicherer, einige Daten nachzuprüfen.

Das hole ich noch nach, sollte was zu korrigieren sein, melde ich das hier.

Zur "Überbrückung" stelle ich einen Export-Prospekt ein.
Denn eigentlich wollte ich ja auch auf den interessanten F 140 S eingehen, der hier gezeigt wurde.

Das soll zunächst eher ein Beispiel sein, was es so alles gab.
Der Prospekt betrifft den F 140 S-2-16, das ist tatsächlich ein 16-Tonner, der frelich mit dem kleinen Direkteinspritzer mit nur 160 PS bestückt ist.
Damit soll er ein Gesamtzuggewicht von 32 Tonnen bewältigen, was 5 PS/t entspräche.
Das hochinteressante Foto von Viktor zeigt frelich einen Auflieger, mit dem der Zug leer schon fast die 32 Tonnen erreichen würde lach
Ich gehe von einer NL-Zulassung aus - und damit von einem Einsatz im Flachland.

Der Prospekt von Mai 1968 (was die Bezeichnung HENSCHEL begründet) ist freilich für Belgien bestimmt... da stellen sich doch viele Fragen für die weitere Diskussion hier!
.



Geschrieben von lura am 27.01.2026 um 22:12:

 

Mit 160 PS und 12 Gang Getriebe finde ich das schon eine ganz interessante und leistungsstarke Sattelzugmaschine. Beim Verteilerverkehr mit Lebensmitteln, Bekleidung, Post oder beim Containerverkehr im Hafen von Antwerpen ist diese Konstellation meines Erachtens völlig ausreichend gewesen.

Gruß Bernd



Geschrieben von ha-ri am 27.01.2026 um 22:27:

 

Hallo, winke

Schön, dass es hier wieder so lebendig zugeht daumen Hier hat Markus noch ein schickes Bild zweier HS 16 TL eingestellt:

http://www.baumaschinenbilder.de/forum/thread.php?postid=1339648#post1339648

Gruß
ha-ri



Geschrieben von henning am 27.01.2026 um 22:50:

 

Moin Bernd -

ja da hast du recht!

Es gibt Einsatzzwecke, für die ein solches Leistungsprofil völlig ausreicht.

Heute vielleicht unvorstellbar - damals hingegen wurden flächendeckend immer nur solche Motorleistungen angeboten, die den Mindestanforderungen der Gesetzgeber genügten.

Zum Beispiel waren Leistungen wie 144 PS (für den 24-Tonnen-Zug) geläufig, aufgerundet immerhin 150 PS.
192 PS genügten exakt der Forderung nach 6 PS/t für den 32-Tonnen-Zug, wie er ab 1960 zugelassen war.
Zur Minimal-Ausnutzung der Übergangsbestimmungen, die wegen der Zuggewicht-Erhöhung auf 38 Tonnen in Kraft traten, gehört zunachst wiederum der 192-PS-Motor, der befristet auch 38 Tonnen bewegen durfte, auf der Basis von 5 PS/t.
Des weiteren gab es eine Übergangsfrist von 5,5 PS/t für 38-t-Züge, die somit mindestens 210 PS brauchten.
Die 1965 regelrechte Schwemme von Motoren der 210-PS-Klasse (bei MAN auch 212) ist genau durch diese damalige Vorgabe zu erklären.

Hintergrund war immer, daß der Kunde das glaubte, was ihm jahrelang eingetrichtert worden war - nämlich, daß jedes PS über den Anforderungen des Gesetzgebers Unmengen an Kraftstoff verschlang! Heute wissen wir es natürlich besser...

Auch der Übergang von den gängigen 230 PS (regulärer Wert bei 6 PS/t für den 38-t-Zug) auf plötzlich 240 PS hatte Gründe... ins Gerede gekommen war nämlich der legendäre "Europa-Zug" mit 40 statt 38 t, und um da gleich dabei zu sein, gab es bei allen Herstellern diesmal schon vorher den passenden Motor lach

Technik und Gesetzgebung... das hängt oft dermaßen eng zusammen, daß man das immer im Blick haben sollte bei historischen Betrachtungen,


Gruß!

Henning



Geschrieben von lura am 28.01.2026 um 17:49:

 

Moin Henning, ja die Speditionsbranche hat ja immer hart an der Grenze des zulässigen gearbeitet, MAN, MB und Deutz haben auch mit den V10-Motoren mit 320/310 PS gerade so das notwendige Leistungsniveau von 8PS/t erreicht.
Im Vergleich zur Konkurrenz damals, die mit 160 PS ja eher mit 5- und 6-Gang-Getrieben unterwegs war, muss der Henschel mit 12 Gängen auch im Flachland, ich sag nur Köhlbrandbrücke, eine echte Offenbarung gewesen sein.

Gruß Bernd


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