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Geschrieben von Zwieblinger am 09.06.2026 um 21:32:

  RE: HENSCHEL Typen unterwegs im Einsatz

Zitat:
Original von Luispold

Ein Gelenkbus vom Typ HS 160 USL der Deutschen Bundesbahn in Essen unterwegs...


Und so ähnlich könnte er innen ausgesehen haben! Hier zu sehen ist der Fahrgastraum vom HS160OSL aus Esslingen.



Geschrieben von Tempomanni am 10.06.2026 um 02:41:

  160 OSL Gelenkbus

Moin zusammen,

@ Linus
Bei den 160er Gelenkbussen, die in meiner Kindheit zuerst 2 Häuser zuvor an der ehemaligen Wendeschleife für O- Busse die Fahrtrichtung wechselten, und später- nach Verlegung und Erweiterung der Haltestellen- an unserem Wohnzimmer mit ihren imposanten Trilexfelgen vorbei fuhren, um vor dem Nachbarhaus am Schild zu halten, war die Innenausstattung anders gestaltet:
Formsperrholzsitze gab es nicht. Sie waren als durchgänige, schaumstoffgepolsterte Bänke mit rotem, oder dunkelblauem Kunstleder bezogen.
Und mit Edding- Stiften hatte sie auch noch keiner beschmiert!! ( Das kam erst viel später bei den Nachfolgern zwinker )
Die Haltestangen waren sämtlich in grau gehalten. Ich dachte mir damals schon ( als 7- 8 jähriger Bub) wie es denn wäre, wenn aus dem tristen grau, die Stangen mal gelb, blau, grün, oder rot würden...
und siehe da...50 Jahre später ist meine Vorstellung von damals Wirklichkeit geworden...( !!!)

Grüsse, Manni winke



Geschrieben von Luispold am 10.06.2026 um 06:54:

  RE: HENSCHEL Typen unterwegs im Einsatz

Zitat:
Original von Zwieblinger
Zitat:
Original von Luispold

Ein Gelenkbus vom Typ HS 160 USL der Deutschen Bundesbahn in Essen unterwegs...


Und so ähnlich könnte er innen ausgesehen haben! Hier zu sehen ist der Fahrgastraum vom HS160OSL aus Esslingen.


winke winke

Das ist der Esslinger HS 160 OSL mit der Wagennummer 22 der als historisches Fahrzeug zur Sommerzeit in Esslingen unterwegs war und vermutlich noch weiterhin sein wird.



Geschrieben von Luispold am 10.06.2026 um 07:16:

  RE: 160 OSL Gelenkbus

Zitat:
Original von Tempomanni
Moin zusammen,

@ Linus
Bei den 160er Gelenkbussen, die in meiner Kindheit zuerst 2 Häuser zuvor an der ehemaligen Wendeschleife für O- Busse die Fahrtrichtung wechselten, und später- nach Verlegung und Erweiterung der Haltestellen- an unserem Wohnzimmer mit ihren imposanten Trilexfelgen vorbei fuhren, um vor dem Nachbarhaus am Schild zu halten, war die Innenausstattung anders gestaltet:
Formsperrholzsitze gab es nicht. Sie waren als durchgänige, schaumstoffgepolsterte Bänke mit rotem, oder dunkelblauem Kunstleder bezogen.
Und mit Edding- Stiften hatte sie auch noch keiner beschmiert!! ( Das kam erst viel später bei den Nachfolgern zwinker )
Die Haltestangen waren sämtlich in grau gehalten. Ich dachte mir damals schon ( als 7- 8 jähriger Bub) wie es denn wäre, wenn aus dem tristen grau, die Stangen mal gelb, blau, grün, oder rot würden...
und siehe da...50 Jahre später ist meine Vorstellung von damals Wirklichkeit geworden...( !!!)

Grüsse, Manni winke


winke winke

auch für den Manni ist was dabei.....


Das folgende Foto stammt aus dem Bestand des HENSCHEL-MUSEUM und wird mit dessen Genehmigung hier gezeigt rtfm



Geschrieben von Luispold am 10.06.2026 um 09:29:

  RE: FIN Bedeutung

winke winke

Hallo Leksi,

da es keine Erklärung zu den zusätzlichen Zahlengruppen der "neuen FIN" in meiner Sammlung gibt und ich erst als ich neugierig wurde, die langen FIN in einer Excel Tabelle erfasste, gleiche sich wiederholende Zahlengruppen erkannte und so zu "Erkenntnissen/Annahmen" kam.

In dem Bild (Ausschnitt einer anderen Excel Tabelle zum Thema) hab ich mal ein wenig Farbe eingebracht um die selben Zahlenkombinationen besser zu erkennen. Es fällt dazu nur die Frage ein, was wäre gewesen, wenn in Kassel noch weitere 30.000 Fahrzeuge gebaut worden wären Pfeifen

Das Zählen wieder bei 1 beginnen hmm

Und wie war es bei den Motornummern ahnung da gibt es ja kein Typenschild oder doch verwirrt

Da hätte ich auch noch ein paar FIN von 2021 noch zugelassenen Fahrzeugen von HHF aber aus dem HANOMAG Sortiment



Geschrieben von kirsche am 10.06.2026 um 15:46:

 

Sämtliche mir bekannte F 261 BM - Betonmischer mit B 10 Fahrerhaus / 240 PS Henschel Motor tragen folgende Kennziffern:

261 - 089 - 123 - XXXXX

Vielleicht hat ja noch jemand von euch weitere Fahrgestellnummern von dem Fahrzeugtyp der das bestätigen bzw. widerlegen kann.

Luispold und ich würden sich freuen großes Grinsen

Gruß Gerhard winke



Geschrieben von Luispold am 11.06.2026 um 07:27:

 

Zitat:
Original von kirsche
Sämtliche mir bekannte F 261 BM - Betonmischer mit B 10 Fahrerhaus / 240 PS Henschel Motor tragen folgende Kennziffern:

261 - 089 - 123 - XXXXX

Vielleicht hat ja noch jemand von euch weitere Fahrgestellnummern von dem Fahrzeugtyp der das bestätigen bzw. widerlegen kann.

Luispold und ich würden sich freuen großes Grinsen

Gruß Gerhard winke


winke winke

ja, in der Tat käme bei mir Freude auf klatsch

die Info zur FIN 261 152 123 68921 CH stammt von der angehängten Karteikarte rtfm

Mir ist aufgefallen, dass keine Infos zum Fahrerhaustyp 503 oder B10 zu erkennen sind. Außerdem ist Angabe 250 PS für den 524 Motor neu für mich. Als ich diese Karteikarte scannte, ist es mir nicht aufgefallen.

Zurück zum Fahrerhaus.....die zweite 3er Zahlenreihe enthält keinen Hinweis zum Fahrerhaustyp



Geschrieben von kirsche am 11.06.2026 um 09:56:

 

@ Luispold

Die 250 PS ergeben sich durch die Drehzahlanhebung auf 2250 U/min, 240 PS bei 2150 U/min.

Gruß Gerhard winke



Geschrieben von henning am 11.06.2026 um 18:20:

 

Ja, die 250 PS...

Der leider schon verstorbene Beat Stärkle, im Forum bekannt als "Gradall 1000", hatte mich bereits vor Jahren darauf aufmerksam gemacht.

In der Schweiz durften Dreiachser nur dann mit max. 25 t unterwegs sein, wenn sie der Anforderung von 10 PS/t entsprachen.

Deshalb wurden von Henschel 250 PS für den 524-Motor freigegeben.

Was sich mit meinen Fahr-Erfahrungen deckt!
Sowohl der F 320 AK wie auch der F 420 S liefen ohne Probleme in die höheren Drehzahlen hinein, deutlich über 2150/min. Das mit einer Leichtigkeit, daß es mir auf der Autobahn beim F 420 erst nichtmal aufgefallen war, erst der Blick auf Tacho und Drehzahlmesser offenbarte das.
Im Hinblick auf die Autobahnfahrt nach Wesel-Bislich hatte ich mich natürlich vorher mit der Gesamtübersetzung im höchsten Gang auseinandergesetzt (so, wie ich auch den Tankinhalt gern vorher MESSE, statt mich auf "guten Glauben" oder gar ein Tankinhalts-Schätzeisen verlasse!).

Der 240-PS-Motor von Henschel war nicht ohne Grund ein äußerst beliebter Motor!! Das Einzige, was die großen Henschel-Motoren dringend brauchten, war LAST! Wer diese Motoren immer "schonte", statt sie auch zu fordern, wunderte sich zu Unrecht über nachlassende Leistung.

Selbst mein offiziell nur 192 PS leistender 11-Liter im grünen Allrad-Dreiachser hat mehr Power, als ihm im Vergleich eigentlich "zusteht". Offenbar deshalb, weil er bei Treffen auch zeigen durfte, was er kann. Nicht ständig - aber immer mal wieder.

Henning
.



Geschrieben von Tempomanni am 12.06.2026 um 10:36:

  RE: 160 OSL Gelenkbus

Moin zusammen,

herzlichen Dank, lieber Luispold, für das Bild vom 160 OSL der Stadtwerke Giessen. In der damaligen, typischen Farbgebung: Dunkelblaues Dach, incl. Fensterreihung, der Rest Hellgrau...diese blieb so bis ca. !974/ 75. Ab dann wurde es sukzessive " bunter"...

Obige Aufnahme müsste die Linie 2 sein und die " damalige" Endhaltestelle > Graudenzer Strasse < zeigen...heute ist selbige natürlich längst erweitert zur Endhaltestelle > Eichendorffring <.

Das 04er- Überführungskennzeichen am Fahrzeug signalisiert, dass er sich auf " Erprobungsfahrt" befindet - noch kein reguläres Alltagskennzeichen bekommen hat und die damals so typische, seitliche " Doornkaat" Schnapsreklame fehlt...


P.S: Der O- Busbetrieb in Giessen fand nur von 1940- 1967 statt. Dann wurde leider, leider auf Diesel umgestellt. Das " Netzgespinnst" der Fahrleitungsdrähte war aber noch länger zwischen den Häusern verspannt
gewesen...erst um 1969/ 70 wurde damit begonnen, sie zu entfernen...


Grüsse, Manni winke


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