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Geschrieben von Mabükru am 25.05.2026 um 20:13:
Danke für die Unfo.
Dann passen die beiden von den "Burgdorfer Konserven" hier her.
Gruß aus OWL.
Geschrieben von MAN 19.502 am 26.05.2026 um 11:02:
Krupp Frontlenker auf der Sauerlandrundfahrt in Brilon.
Geschrieben von palmstroem am 27.05.2026 um 22:30:
und so sah der Büffel ursprünglich aus, als er im Allgäu noch sein Unwesen trieb. 1989 haben wir ihn dann erlöst und aus dem Wald gezogen, allerdings musste zunächst die Säge helfen, den inzwischen gut 20 cm starken Baum zu zersägen, der sich zwischen Führerhaus und Stoßstange seinen Weg gebahnt hatte. Es war die erste Reise des neu zu uns gestoßenen "alten Fuchs" im frostigen Winter des Jahres 89.
Geschrieben von LuckyV8 am 28.05.2026 um 08:43:
Hallo Klaus
Genau solche Hintergrundinformationen zu restaurierten Fahrzeugen liebe ich.
Die Geschichte dahinter finde ich immer sehr interessant und ich wäre froh ich hätte Infos zur Vorgeschichte von meinen Lkws.
Grüße Thomas
Geschrieben von palmstroem am 29.05.2026 um 23:48:
Hallo Thomas, du hast ganz recht. .Damals konnte man die alten Laster noch nicht relativ freudlos beim Händler kaufen, sondern man ging auf die Pirsch . mehr oder weniger abenteuerlich.
Eines Tages meldete sich ein alter Kutscher aus Mengen im Allgäu namens Ludwig bei mir. Er hätte in der Zeitung gelesen, dass wir Krupps sammeln. Er hätte in seiner aktiven Zeit auch Krupp gefahren. Und das Auto existiere sogar noch, nämlich ein Büffel, abgestellt im Wald. Ludwig, sprich mal mit deinem alten Chef, ob wir den haben können. Wir bekamen grünes Licht. Sofort verständigte ich meinen treuen Mitstreiter Achim und trotz bitterer Winterzeit wurde flugs der noch im schweizer grau neu erworbenen Scania L111 aufgerüstet und die "Wühle" aufgesattelt. Das war ein alter einachsiger Tieflader, der ehemals die bekannten Kartoffelroder der Firma "Wühlmaus" in der Republik ausgeliefert hatte und uns zum Einsammeln gebrauchter PKW diente, die wir in den Libanon verschifften. Die Achse wurde über einen Keil in der Sattelkupplung per Gestänge gelenkt.
Morgens um 4.00 Uhr ging es los - also beinahe, denn wir kamen nicht vom Hof auf die parallel verlaufende Bundesstraße. Der Zug lief nur geradeaus und knickte beim Lenken nicht ein trotz mehrfacher Versuche. Der Lenkkeil und das Gestänge waren eingefroren. Als musste erst einmal das Brenngeschirr in Aktion treten. Aber dann ging es los. Wir kamen abends in Mengen auf dem Hof des Holzhändlers an. Noch schnell einen Grog gebraut und ab in die Heia. Das heißt: Ich schlief über den Sitzen und Achim wickelte sich um den Schaltknüppel auf dem Fußboden (damals hatte der Scania noch die kleine Nahverkehrshütte). Früh am Morgen kam Ludwig mit einer Kanne dringend benötigten heißen Kaffees und auch der Holzhändler war früh im Gange. Gespannt zogen wir gemeinsam in den Wald und waren ziemlich geschockt: Ein schon recht stattlicher Baum hatte sich des Büffels bemächtigt und recktes direkt zwischen Stoßstange und Kühler seine jetzt kahle Krone in den grauen Himmel. Da war erst einmal kräftiges Sägen angesagt, ehe der Büffel eher widerwillig seine Ruhestatt verlassen konnte. Die Heimfahrt erfolgte dann mit dem eingewachsenen Teil des Stammes. Es entwickelte sich eine sehr nette Freundschaft zu Ludwig und seiner Familie. Trotz seines Alters und allerlei Gebrechen ließ es es sich nicht nehmen, in den folgenden Jahre jeweils zwei Mal zu uns zu kommen. Als gelernter Tischler hat er damals den Innenausbau der Mustang Kabine und des Führerhauses des Krupp V6 tadellos ausgeführt.
Geschrieben von MAN 19.502 am 30.05.2026 um 16:40:
Ich habe hier noch zwei Bilder von der Sauerlandrundfahrt in Brilon mit einem Krupp Widder Kipper und einer Krupp Tiger Zugmaschine.
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