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Geschrieben von schukie6 am 30.04.2011 um 20:30:
martin , bitte eine mailnachricht an mich wegen des vogelschutzes. was hast du damit zu tun.
schuki6@t-online.de
Geschrieben von Martin R. am 30.04.2011 um 22:00:
| Zitat: |
Original von schukie6
martin , bitte eine mailnachricht an mich wegen des vogelschutzes. was hast du damit zu tun. schuki6@t-online.de |
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Geschrieben von kamas am 01.05.2011 um 10:34:
Hier mal was ganz anderes...der einzige Krupp, den ich in Geilenkirchen gesehen habe, super restauriert
Geschrieben von kamas am 01.05.2011 um 10:40:
hier noch die sehr interessante Hinterachse, die Funktion der 4 um den Achsträger herum angeordneten Gummilager? verstehe ich nicht. Jedenfalls scheint das Ritzel oben rechts reinzugehen und das Tellerrad ist liegend (jeddenfalls wenn man die flache Konstruktion so ansieht. Und dann noch, die Achse ist eine Schweisskonstruktion. Sieht alles ganz schön innovativ aus...schade dass ich vergessen habe eine MAN Achse von den älteren Haubern zu fotografiern, da sind nämlich Tragachse und Antriebsachse getrennt (die Antriebswellen ligen hinten ausserhalb) und gehen dann in eine Untersetzung, die aussen liegt. Naja nächtes Mal
Geschrieben von henning am 01.05.2011 um 17:36:
Krupp-Achsaggregat
Moin!
Die KRUPP-Doppelachse weicht stark von anderen Konstruktionen ab. Statt (pro Seite) einer Blattfeder und Zug-/Druckstreben (Längslenker) gibt es hier zwei übereinanderliegende Blattfedern, die offenbar ohne Tragrohr direkt und einzeln drehbar am Rahmen befestigt sind.
Die Achsen liegen zwischen diesen Federn, deren Enden als Augen ausgebildet sind. In den Augen sitzen Drehgelenke (aber nicht Gummi), über die die Verbindung zu den Koppelringen hergestellt wird.
Die Achsen sind an den Koppelringen in Gummi aufgehängt. Das ist nötig für Achsverschränkung, die hierbei allerdings nur recht beschränkt möglich ist.
Da keine zusätzlichen Längslenker vorhanden sind, stützt sich das Antriebs- und Bremsmoment nur über die Federn ab und läuft somit über die Gummilager, was diese recht stark belastet.
Den Antrieb kenne ich im Detail nicht, sicher aber handelt es sich um Vorgelegeachsen. Von der Kardanwelle aus geht es über Kegel- und kleines Tellerrad, welches sich schnell dreht und damit kein großes Moment aufnehmen muß, auf eine weitere Stirnrad-Übersetzung ins Langsame. Daran schließt sich das Differential an. Somit eine übliche Dreiachser-Konstruktion, die manchmal auch als Pistolenachse bezeichnet wird.
Wenn ich jetzt noch Detailbilder hätte....
Immerhin kann ich eine Seite aus dem AK-360-Prospekt bieten, die zumindest die beiden Federn zeigt.
Und zum MAN: die optische Trennung von Trag- und Triebachse gab es auch bei Mercedes, Sinn der Sache ist eine zusätzliche Übersetzung direkt am Rad ("Ritzelachse"). Dadurch konnte das Moment im Differential klein gehalten werden. Heute wird zum gleichen Zweck die Planetenachse verwendet.
Trag- und Triebachse waren bei allen Herstellern getrennt. Ausführungen, wo die Antriebsachse auch die Lasten aufnimmt, kenne ich nur bei Spielzeugautos
Henning
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Geschrieben von schukie6 am 01.05.2011 um 17:38:
@kamas, der einzige krupp stimmt nicht. in der grube stand noch ein krupp tiger sattelzugmaschine mit 2achsauflieger. schorsch
Geschrieben von kamas am 01.05.2011 um 19:28:
@Schorsch, stimmt....ganz vergessen. Der war aber "nur" so als Austellungsstück da, oder wurde der auch mal belastet?
@Henning:
Vorweg: Die Diskussion hätte eher besser als Anschluss zu der Hinterachsdiskussion des verunfalltem Volvo gepasst, war aber im anderen Forum
Zu Krupp: Einwandfrei erklärt so unter Berufskollegen und beide RWTH, wenn ich nicht irre...
Dann geht das Moment der Achse bei jedem Lastwechsel in diese Lager...Wenn man da nicht immer die Gummilager erneuert, wird das wohl schnell ausschlagen, abschmieren kann man es ja wohl auch nicht, also gibt der Gummi mit der Zeit den Geist auf und die Metallagerung an der Schraube frist, rostet fest oder was auch immer...wär mal interessant wie lange das denn gehalten hat.
Das mit den Trieb und Lastachsen musste ja auch mal gesagt werden. Wo er recht hat hat er recht
Geschrieben von Boernie am 01.05.2011 um 19:43:
Hallo
der Krupp war auch mal unterwegs
gruß Bernd
Geschrieben von henning am 02.05.2011 um 08:39:
Achse
Moin -
@kamas-Lutz: du irrst nicht...
Das Achsthema habe ich im
KRUPP-Thread
verlinkt, eventuell gibt es dort eine Weiterführung. Übrigens wurde das Henschel-Achsaggregat bereits 1955 im HS 3-180 TAK so ausgeführt, daß die Federn in Grenzen nur in Querrichtung zur Achsführung herangezogen werden, in Längsrichtung und zur Abstützung der Momente gibt es sechs Längslenker (2 oben, 4 unten). Ganz einwandfrei ist allerdings auch diese Konstruktion nicht - wenn (wie derzeit noch bei meinem Grünen) die Abstützung am Rahmen verschlissen ist, gehen Querkräfte in die Lagerung des Tragrohrs ein. Das ist mir gestern durch diese Diskussion erst richtig bewußt geworden
Sowas nennt man dann "Handlungsbedarf"
Henning
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