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Geschrieben von kirsche am 07.07.2011 um 19:05:
Hallo Henning!
Also ich schaue die beiden Bilder jetzt schon längere Zeit an - und bilde mir ein folgendes zu sehen:
3 x F 161/191 S
1x LPS im Hintergrund
1x Sattelzugmaschine mit Planetenachse und nicht angetriebener Vorlaufachse, abgeschnitten im Vordergrund ??
Brauche ich schon wieder eine neue Brille??
Gruß Gerhard
Geschrieben von DirtyHarry am 07.07.2011 um 19:38:
| Zitat: |
Original von kirsche
Hallo Henning!
Also ich schaue die beiden Bilder jetzt schon längere Zeit an - und bilde mir ein folgendes zu sehen:
3 x F 161/191 S
1x LPS im Hintergrund
1x Sattelzugmaschine mit Planetenachse und nicht angetriebener Vorlaufachse, abgeschnitten im Vordergrund ??
Brauche ich schon wieder eine neue Brille??
Gruß Gerhard
|
glaub die Brille geht noch, ich erkenn das auch eher so
Gruß
Guido
Geschrieben von henning am 08.07.2011 um 00:14:
Ich sehe was, was ihr nicht seht....
Nee also im Ernst...
ich bin auch nicht ganz sicher. Aber erstmal zu der abgeschnittenen Zugmaschine mit Planetenachse: das kann nur ein DB oder auch MAN sein! Denn einen Henschel mit nuer EINER Planetenachse gab es nicht - auch ein F 163 S, also 4x2, mit V10-Motor hatte eine direkt angetriebene Henschel-Hinterachse.
Und nun zu den drei "fraglichen"... ich kann nicht wirklich erkennen, ob es zwei- oder dreiachsige Sattelschlepper sind. Ich gehe von dreiachsigen aus, weil es besser zu den üblichen Polar-Express-Zügen paßt - und wegen des etwas lang wirkenden hinteren Rahmenüberhangs, das ist typisch für die Henschel-6x2/4 bzw. 6x4/4.
Man muß beachten, daß diese Zugmaschinen auch nicht länger waren als ihre zweiachsigen Kollegen! Die Radstände betrugen (außer bei der luftgefederten "Königin") 2300 + 1310 mm. Insgesamt also 3610 mm. Die zweiachsige F 161 S hatte 3600 mm...
Auch der Abstand der Sattelkupplung zur Hinterachse gibt nichts her, da gabs auch keinen sichtbaren Unterschied.
Die Reifengröße läßt hingegen kaum auf einen Zweiachser mit 12.00-20 schließen. Tchja und die Kotflügel? Da gabs durchaus die Anordnung, daß die Hinterachse "beflügelt" war, und die mittlere Achse nicht.
Unterm Strich? - blödes Foto, man erkennt ja nix
Am besten, Thorsten fotografiert nochmal und gibt sich mehr Mühe
Henning
EDIT: wollt ja noch ein Bild angehängt haben... so ultrakurz sieht das Chassis aus, das ich auf den beiden Bildern vermute:
.
.
Geschrieben von kirsche am 08.07.2011 um 07:18:
Das folgende Bild passt recht gut zur oben gezeigten Draufsicht.
Man sieht den Antriebsstrang eines S 2 A von links vorne, mit leicht eingeschlagenen Rädern.
Gruß Gerhard
Geschrieben von DirtyHarry am 08.07.2011 um 10:10:
[quote]
Original von henning
Ich sehe was, was ihr nicht seht....
Nee also im Ernst...
H:
ich bin auch nicht ganz sicher. Aber erstmal zu der abgeschnittenen Zugmaschine mit Planetenachse: das kann nur ein DB oder auch MAN sein! Denn einen Henschel mit nuer EINER Planetenachse gab es nicht - auch ein F 163 S, also 4x2, mit V10-Motor hatte eine direkt angetriebene Henschel-Hinterachse.
G:
eher ein kubischer 32er Mercedes als ein MAN
H:
Und nun zu den drei "fraglichen"... ich kann nicht wirklich erkennen, ob es zwei- oder dreiachsige Sattelschlepper sind. Ich gehe von dreiachsigen aus, weil es besser zu den üblichen Polar-Express-Zügen paßt - und wegen des etwas lang wirkenden hinteren Rahmenüberhangs, das ist typisch für die Henschel-6x2/4 bzw. 6x4/4.
G:
Also ich bin mir da eigentlich sicher daß mind. der vorderste (aber die anderen wohl auch) ein 2-Achser ist. Wenn man sich den Freiraum vor der Hinterachse und das "Schattenspiel" anschaut bleibt dcoh gar nichts anderes übrig.
Am besten, Thorsten fotografiert nochmal und gibt sich mehr Mühe
Da wär ich auch für
Gruß
Guido
Geschrieben von henning am 08.07.2011 um 15:00:
So -
dann leg ich mich mal in die Riemen und rudere zurück
Es muß sich um zweiachsige Zugmaschinen handeln. Denn bei den Dreiachsern mit zwei gelenkten Achsen gibt es hinten quer unter dem Rahmen noch einen Luftkessel, der hier nicht zu erkennen ist.
Zusätzlich ist davon auszugehen, daß zwei der drei Zugmaschinen Luftfederung haben! Darum stehen die auch nicht so hoch wie die blattgefederte Sattelzugmaschine in der Mitte.
Also: F 161 SL - F 161 S - F 161 SL.
Das ist mein letztes Wort... vorläufig, versteht sich
Henning
Geschrieben von kirsche am 09.07.2011 um 19:01:
Damit hier kein Sommerloch entsteht, eine schöne Straßenverkehrsszene aus dem Henschel Fahrzeugprogramm 66/67.
HS 22 TS kippbares 503er Fahrerhaus mit Schlafkabine 210 od. 240 PS
HS 16 TL kippbares 503er Fahrerhaus mit Schalfkabine 210 od. 240 PS
Der Beifahrer im HS 16 trägt sogar Anzug und Krawatte - das waren noch Zeiten.
Natürlich sind auch die nachfolgenden Fahrzeuge sehr interessant.
Ich hoffe ich habe die beiden Henschel richtig bezeichnet.
Gruß Gerhard
Geschrieben von henning am 10.07.2011 um 01:25:
Moin Gerhard!
Absolut korrekt. Wobei der Prospekt "Programm 1966/67" auf der IAA 1965 (Spätsommer) ausgegeben wurde, der diese Bilder enthielt. Später wurden sie auch noch verwendet.
Das Foto zeigt zwei Exemplare aus der '65er IAA-Flotte, wobei der HS 16 TL bereits ein Kundenfahrzeug der Hammesfahr-Spedition war. Auf derselben IAA wurde auch der HS 22 TLN in Union-Transport-Farben (schwarz-rot-weiß) ausgestellt, ebenfalls ein Kundenfahrzeug.
Henschel war der einzige deutsche Hersteller, der die Dreiachser nach den 38-t-Bestimmungen ab IAA sofort liefern konnte,während bei anderen Herstellern fast durchweg Prototypen ausgestellt wurden, deren Serienfertigung erst später begann.
Henning
Geschrieben von Mack F 700 am 11.07.2011 um 19:18:
Hallo Zusammen,
Ein HS 140 oder nicht ?? Anfang der 80er in der Türkei.
Gruß
Viktor
Geschrieben von Usergeloescht01012014-2 am 11.07.2011 um 21:19:
Henschel Hauber
Ich habe heute auch noch einen betagten Henschel gesehen,
allerdings machte mich der Schriftzug etwas stutzig.
Aber es gibt hier bestimmt paar Fachleute, die darüber bescheid wissen.
Denn dieses Fahrzeug war vor meiner Zeit, da kenn ich mich nicht aus.
Gruß Achim
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