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Geschrieben von Joerg am 11.01.2011 um 13:34:
Re: 1113/17
Wir hatten noch in den neunzugern zwei davon als Heizölverteiler.
Die Handbremse war doch so ein Revolvergriff, den man neben dem Sitz hochzog.? Zum lösen musste man ihn um 90° drehen.
Geschrieben von truckerpg am 11.01.2011 um 20:26:
Moin
wo steht der denn oder ist das Bild schon älter
Geschrieben von drageelkw am 11.01.2011 um 21:34:
Re: 1113/17
| Zitat: |
Original von Joerg
Wir hatten noch in den neunzugern zwei davon als Heizölverteiler.
Die Handbremse war doch so ein Revolvergriff, den man neben dem Sitz hochzog.? Zum lösen musste man ihn um 90° drehen. |
Hallo,
ja, die Handbremse mit Federspeicher hat eine Art Revolvergriff.
Gruss
Detlev
Geschrieben von jungvos am 11.01.2011 um 21:54:
Hallo
dieser hier soll meines Wissens auch ein Turbo gewesen sein.
War damals die meiste Zeit in ganz Frankreich unterwegs (mein Vater).
Gruß Volker
Geschrieben von Ytransport am 12.01.2011 um 11:02:
ich bin in den 80 ern auch 1113 1313 und 1317 gefahren
der 1317 mit Schaltachse war ein sehr flottes auto
wären ich mit dem 1313 immer wieder beschimpft wurde
warum ich mutwillig alle blockiere
wir haben damals wahlweise Backpulver(relativ leicht)
oder manchmal Druckfarben transportiert.da gibt es in Wien
die Bitterlichstrasse mit ca 10% Steigung und alle die mit 20kmh hinter meinem 1313 nachkrochen wussten warum sie so heißt
gruß aus Wien Georg
Geschrieben von MB-Driver am 12.01.2011 um 12:47:
mittlere LP
Hallo,
mein erster LKW war ein LP 911 mit 126 PS, ohne Anhänger ganz ok aber das Getriebe eine Zumutung. Ab 40 km/h bis etwa 83 km/h nur ein Gang. Mit Anhänger immer der Kopf an der Schlange.
Danach LP 1313 Turbo mit Schaltachse und 8 to Anhänger, für die damaligen Verhältnisse gut motorisiert und flott zu fahren. Der Nachfolger ein NG 1417 mit Achtgang-Getriebe war eher etwas lahmer.
Heute fahre ich ab und zu mal mit nem LP 1519 mit Schaltachse, macht schon Spaß wenns nur nicht so laut wäre, was man frührer so klaglos ausgehalten hat. Wochentouren bis zum Bodensee, in den Schwarzwald usw. beim dem Krach. Aber dafür nervt heute das Handy, hätte man früher nicht mal gehört.
Gruß von der Weser
Geschrieben von Rudi am 15.01.2011 um 17:25:
Hallo zusammen,
nach den ganzen interessanten Berichten über die "Toastscheiben" habe ich hier noch mal einen LPS2024, der in der 38/40-Tonnen-Klasse auch nicht gerade der Schnellste war, Selbst im Juni 1987, als das Foto in Lichtenbusch entstand, hatte man mit 240PS in den meisten Steigungen immer freien Blick nach vorne, sofern es ein Überholverbot gab
Der Kippsattel gehörte der Spedition Falkenberg aus Kettenis bei Eupen.
Gruß
Rudi
Geschrieben von palmstroem am 15.01.2011 um 21:04:
na. habt ihr mal wieder Lust auf eine kleine Abhandlung über den LP 1620? Sonst gleich weiterklicken.
Als 1963 zur IAA der LP 1620 vorgestellt wurde, war das schon eine kleine Sensation. Was heute kein Mensch mehr weiß: És war der erste LKW, der mit einer Fernverkehrskabine eine 6 m Pritsche ermöglichte.
Wir erinnern uns: Seit 1961 gab es die Längenbegrenzung auf 16,50 m mit 32 to zul.Ges-Gew., also 16 to Motorwagen und 16 to Hänger. Alle Hersteller boten bis dahin eine 5,50 m Pritsche in Zusammenhang mit einer Fernverkehrskabine an. Dabei war eben die Koje unten fest und oben bwi Einmannbetrieb klappbar. Und nun kam Mercedes mit der genialen(?) Idee und bot ein Fahrerhaus mit einer etwas schmaleren unteren Pritsche und führte die obere in der Längsmitte klappbar aus. Somit konnten 2 Fahrer schlafen, wenn der Wagen stand, aber keiner hatte mehr sein eigenes Bett, wie zuvor. Das untere musste während der Fahrt von dem Ruhefahrer mit benutzt werden. Dafür waren aber 6 m Laderaum möglich, zusammen mit einem 7 m Hänger ergaben dass dann 13 m Ladelänge. Und das war Spitze.
Aber es blieb eben immer noch ein Mercedes. Und wie sagte immer mein alter Kollege Alfred selig: Wer einmal hinter'm Stern gesessen, wird Deutschland's Berge nie vergessen! Wer wollte die Kiste schon. Verkauft wurde sie über den Preis. Aber die Fahrer waren überhaupt nicht angetan von dieser "Hundehütte". Bei Karl Neumann in Husum weigerten sich die Fahrer, mit diesen Autos rauszufahren. Es waren wohl nicht die einzigen.
Auch Runge & Loose in Neumünster hatte sich zu einer Bestellung von 4 neuen LPS1620 überreden lassen. Als der Vertreter voll Stolz die neuen Wagen auf dem Hof zur Übernahme präsentierte, waren auch die 4 "ersten Fahrer" anwesend. Und Opa Loose blickte bedächtig von den Zugmaschinen zu seinen Fahrern (durchweg beleibte Zigarrenraucher) und anschließend sprach er so zu dem Vertreter (ich übersetze aus dem Plattdeutschen): Die nimm man wieder mit. Guck mal deine Autos an und dann meine Jungs: Wie sollen die da drin zurechtkommen. Dat ward nix. De künnt wie hier ni bruken.
Und so kam es, daß Mercedes 4 Zugmaschinen auf eigene Kosten mit einem zweiten Fenstersegment verlängern ließ, um dem alten Büssing-Kunden gefällig zu sein. Naja, kurz darauf kam dann auch werksseitig die verlängerte Kabinenversion. Zwar war man innovativ dem Daimler, aber eigentlich wollte es keiner haben.
Und den letzten Kommentar über Chauffeure damals und heute, über Individualisten am Steuer und Roboter am Lenkrad, den verkneif ich mir lieber. Dazu war und bin ich zu gern unterwegs - so wie ich es für richtig halte.
Moin
Klaus
Geschrieben von Burglöwe L11 Unterflur am 16.01.2011 um 10:04:
doppelkubus
moin,
klasse bericht,vor allem mit bildern untermauert
nebenbei:hab nen büssing werbefilm von ´63 in dem es auch bereits heisst: hier erhält der commodore seine sechsmeterpritsche...
gruss,mike.
@rudi:das kipperbild ist auch ein echter knaller
Geschrieben von T.I.R.Camionero am 16.01.2011 um 14:24:
Hier ein LP von der Seite. Mein Vater hat den LP bei der Fa.Strobl Gruppe gefahren. Ich werde noch Bilder von vorne suchen
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