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Geschrieben von okerbaer am 05.03.2026 um 17:49:

 

Die Bremsinkontinenz unserer Drehleiter auf Büssing-NAG 500 S aus 1939 ist nun erfolgreich durch Montage eines durchaus kostenintenssiven neuen Radbremsszyylinders behoben (rund das Zehnfache des Büssing-Katalogpreises, nun aber in Euronen ...).

Ein Blick auf und in die Bauteile macht erklärlich, warum sie ihre Bremsflüssigkeit nicht recht bei sich behalten konnte ...
Ich gehe mal davon aus, dass es sich noch um den originalen Radbremszylinder handelt und auch die Bremsflüssigkeit ist bestimmt seit Jahrzehnten nicht gewechselt worden. Das hat zu Ablagerungen und Rost und dadurch halt zum Verschleiß der Bremsmanschetten geführt.
Positiv ist natürlich, dass die Undichtigkeit so rechtzeitig bemerkt wurde, dass sie nicht zur Veroelung der Bremseläge geführt hat.

Jetzt geht es darum, den Zylinder von den Ablagerungen zu befreien und zu honen, vor allem aber darum, einen Rep-Satz der Gummiteile aufzutreiben. Dann haben wir einen goldwerten Ersatz für eine linksseitige Inkontinenz im Regal liegen 😉



Geschrieben von Flachskopp am 05.03.2026 um 18:07:

 

Zitat:
Original von henning
Sehr unpassender und nicht eben korrekter Text! ...

Das peinliche an der Sache ist, dass dieser Zeitungsausschnitt aus der Lastauto·Omnibus stammt. Zunge raus



Geschrieben von henning am 05.03.2026 um 21:22:

 

Moin Detlef!

Ohje... da sollte sowas ja eigentlich nicht passieren lach

Aber da gab es auch andere "Stilblüten" wie "der Henschel-Stern hatte bekanntlich 5 Zacken..." - geschrieben zur Wiederverwendung des vierzackigen Mercedes-Sterns, den sich die Schwaben zur Einführung ihres Dreizacks gleich mit patentieren ließen.

Der mußte aber auch mal verwendet werden, damit der Patentschutz nicht verfiel.
Eine scheinbar günstige Gelegenheit schien den Untertürkheimer Herren ihr Beschluß, Henschel und auch Hanomag endgültig abzuwürgen.
Mit dem Vierzack wurden die letzten Lkw aus Kassel, so wörtlich "Lastauto & Omnibus", durch Mercedes "geadelt".

Ein anderer Fauxpas stand im Test des 32-Tonnen-Muldenkippers Henschel F 320 AK. Der Allrad-Dreiachser hatte 4 Differentialsperren und PERMANENT-Allrad.
Der Tester befand, vier Sperren seien zuviel, da auch angeblich immer eine mögliche Störungsursache.

Er empfahl, zumindest auf die Sperre im Längstrieb des Verteilergetriebes zu verzichten.
Ausgerechnet der Verzicht auf DIESE Sperre hätte den Lkw an jeder Steigung zum Fronttriebler gemacht lach lach lach

Naja, sollte nicht passieren... damals gabs ja auch noch keine KI gröhl

Gruß,
Henning



Geschrieben von lura am 05.03.2026 um 22:31:

 

Moin, von einem Autotester vor Einführung des Audi Quattro Verständnis des Permenentallrades, auch noch im LKW, zu verlangen, ist ja auch schon sehr herausfordernd. Auch das beste muss erklärt werden. Und das dauert manchmal.

Gruß Bernd



Geschrieben von Ytransport am 06.03.2026 um 12:46:

 

hast du nue EINEN getauscht ?



Geschrieben von aok am 08.03.2026 um 16:41:

 

Ein schöner Büssing Kohlenkipper aus Braunschweig



Geschrieben von lura am 09.03.2026 um 18:01:

 

Tolles Foto, der scheint beim Fototermin noch nicht mal zugelassen gewesen zu sein.

Gruß Bernd



Geschrieben von Mabükru am 09.03.2026 um 19:39:

 

Ergänzung zu den Büssing-Kippern.



Geschrieben von Sasse56 am 13.03.2026 um 16:18:

 

Moin,

@ okerbaer: kontaktiere mal nb-parts in Forchheim.

Die haben mir bei meinem Magirus auch geholfen. Vielleicht haben die die Chance, mit der ATE-Nr passende Teile zu stellen.

Grüße

Richard



Geschrieben von bert am 13.03.2026 um 18:36:

 

schönes Altes


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