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Autor Beitrag
Thema: Das LIEBHERR Seilbagger-Quartett der Fa. Seilbagger GRAN
Schlorg

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05.02.2020 09:28 Forum: Liebherr


Zur Erinnerung an einen besonderen Menschen, der heute vor 3 Jahren von uns gegangen ist, aber für immer unvergessen bleiben wird.

Rainer Gran - † 5.02.2017


Für heute habe ich ein altes Menck Video aus dem Jahr 2009 herausgesucht... auch wenn die Qualität damals natürlich bescheiden war, finde ich, dass es ein richtig schönes Video ist, das alles zeigt, vom Start des Baggers inkl. der Sicht aus der Kabine... war ein Tag mit richtigem GRAN-Mistwetter und trotzdem standen wir weit über eine Stunde zum ratschen beieinander, bevor Rainer die Arbeit wieder aufnahm und ich das Video machte... der Menck M154LC No.1 war gerade mal ein paar Wochen frisch angestrichen... Das war 3 Jahre bevor der erste Liebherr Seilbagger bei den Grans Einzug erhalten hat. Ohne die 3 Mencks der Fa. Gran und die vielen, vielen Stunden die Rainer und Andi unermüdlich an den Hebeln eben jener gesessen sind, gäbe es heute vermutlich keinen der Liebherr Seilbagger.

Menck M154LC im Einsatz - Rainer Gran an den Hebeln




.
Thema: Ohne Worte!!!!
Schlorg

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04.02.2020 17:40 Forum: Off Topic


Gut formulierter Beitrag, BautznerSenf. Dankeschön! daumen daumen daumen daumen
Thema: Eder 8 150
Schlorg

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13.01.2020 13:47 Forum: Bagger allgemein


War zufällig irgendwann mal wieder jemand dort? Die letzten Google Earth Aufnahmen sind aus dem April 2019, da steht er noch in der Ecke...

Die Aufnahmen davor sind von 2014, da steht er so, wie Ihn Moritz zuletzt abgelichtet hat....
Thema: Die Volvo Hydraulikbagger der Fa. Seilbagger Gran
Schlorg

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12.01.2020 11:36 Forum: Volvo & Akerman


Zitat:
Original von Daniel954
Klasse Bilder!
auch die neue Heckklappe am A 40 F scheint sich ja zu bewähren daumen

Man fühlt sich, wie als wenn man auf der Baustelle ist, weiter so klatsch

Hat das mit der Schiene denn geklappt? gröhl




Danke, Daniel! :-)

Ja, hat sich super bewährt... Andi war regelrecht begeistert... den ganzen Weg aus der Grube bis zur Einfahrt vom Werk hat er so richtig schön hergehobelt, erst an der Schranke isser dann hängengeblieben... Des war dann bisschen der Showstopper, aber ansonsten gut! lol lol



Zitat:
...man könnte rundrum auch noch Stahlbleche als Bordwanderhöhung (30-50cm) draufschweißen, dann gingen vielleicht nochmal 5-10m³ mehr. ggg großes Grinsen großes Grinsen


Ja, freilich... dann darfs aber nicht mehr gach bergauf oder bergab gehen und nurnoch auf befestigten Wegen... großes Grinsen

Nein, die A40 Dumper haben ja allesamt, wie man unschwer erkennen kann ohnehin schon die von Volvo freigegebene Muldenerhöhung. Damit bewegen die Kisten genug Material, aber es bewegt sich noch alles in einem gesunden Rahmen.

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Hier noch ein Foto vom dritten A40 im Bunde, dem gemieteten A40G und von 3 der angesprochenen 4 Fotografen... der 4te stand hinter der Kamera... Zunge raus


winke


der Schlorg
Thema: Die Volvo Hydraulikbagger der Fa. Seilbagger Gran
Schlorg

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11.01.2020 15:26 Forum: Volvo & Akerman


Servus Daniel,

vielen Dank, freut mich wenns gefällt! :-)

Frei nach Loriot:

"Dumper fahren ohne Heckklappe ist möglich, aber sinnlos..." Augenzwinkern

Nein, klar... die Heckklappe rührt natürlich schon gut an... wie schon auf der vorigen Seite geschrieben, sind es pro Fuhre etwas mehr als 2m³ die der Dumper so mitnehmen kann....


Noch ein letzter Schwung Bilder von mir... als wir uns auf den Weg zurück zum Auto machten, hatte die PR744 bereits wieder das gesamte in der Zwischenzeit gekippte Material eingebaut und Chris fing damit an, den zuvor angesprochenen Abraum etwas nach vorne zu schieben um weiter Platz für die Kiesrampe zu schaffen.... Für uns war es jedoch an der Zeit zu fahren um zum Mittagessen (Reiberdatschi mit Apfemuß) rechtzeitig daheim zu sein... großes Grinsen

Als letztes mal wieder ein Foto von meinem guten Begleiter, Mit-Fotografen, Dumper(mitfahrer) und Stativträger.... Bissi größer geworden als auf dem Foto von vor 2 Jahren hier im Thread... Zunge raus


Bis bald!


winke

der Schlorg
Thema: Die Volvo Hydraulikbagger der Fa. Seilbagger Gran
Schlorg

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11.01.2020 15:09 Forum: Volvo & Akerman


Weitere Bilder ohne große Worte... smile
Thema: Die Volvo Hydraulikbagger der Fa. Seilbagger Gran
Schlorg

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11.01.2020 15:01 Forum: Volvo & Akerman


Als wir ankamen, war die PR744 gerade an der Ladestelle um dort die Rampe etwas herzurichten, welche die Dumper aus der Grube hochfahren... mit dem fortschreitenden Abbau muss immer wieder mal die Rampe etwas umgemodelt und verlegt werden.... Ging ganz schön rund dortn... 2 Volvo Dumper und zwischenrein immernoch die Raupe, welche kreuz und quer da durchgeackert ist! daumen
Thema: Die Volvo Hydraulikbagger der Fa. Seilbagger Gran
Schlorg

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11.01.2020 14:52 Forum: Volvo & Akerman


Hey Leute,

vielen Dank für die netten Worte! Freut mich (uns) sehr! daumen freu freu


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Am Donnerstag ging es jetzt endlich los, heute war ich mit meinem Co-Piloten und noch 2 netten Fotografen vor Ort um sich mal anzusehen, wie sich die 3 Volvos und die Liebherr Raupe gemeinsam im Einsatz schlagen! Insgesamt waren es also 4 Maschinisten und 4 Fotografen... Zunge raus

Die nächsten 2 Wochen etwa müssen die Jungs Kies laden und zu einer Rampe aufhalden, welche die Dumper dann zu der Abraumfläche heraufführt. Aus dem Loch wird dann ein neues Schlammbecken. Wenn das Werk wieder seinen Betrieb aufnimmt und die Abraumarbeiten abgeschlossen sind, wir dann der zur Rampe aufgeschüttete Kies mittels Lader getrichtert.

Da im Moment die Fahrtstrecke nicht sehr weit ist, kommen vorerst nur die beiden Gran eigenen Volvo A40 Dumper zum Einsatz.... Wenn der Kies komplett aus dem Loch herausgeladen und die Rampe fertig ist, geht es an die Abraumbeseitigung... Hier werden dann die Fahrstrecken schon länger und es wird dann auch noch der 3te, angemietete Volvo A40G Dumper zum Einsatz kommen... der ist zwar mittlerweile schon angeliefert, steht aber für derweilen noch ein paar Tage im Werk unten und darf noch Pause machen..

Der Volvo EC480E hat für die Arbeit im Kies im Moment den Tieflöffel mit Schneidbrettl montiert... Wenn der Löffel voll und gut gehäuft ist, sind es etwa 4,5m³ die der Bagger mit jeder Schaufel auf die Dumper lädt... so lassen sich die Volvo A40 Dumper mit je 5 Löffeln gut füllen.

Der Volvo steht dabei nach wie vor Bombenfest und Andi, der den Volvo jetzt die meiste Zeit bewegt hat, ist mit der Konfiguration sehr zufrieden. Der Tieflöffel passt gut zum Bagger, wenn der Löffel richtig voll ist, kennt man es dem Bagger aber vom Heben her schon an. Der mit 3,30Meter und damit im Gegensatz zum EC460B 60cm kürzere Stiel passt gut zum Bagger und es lässt sich super damit arbeiten. Allerdings gibt es schon immer wieder Situationen, wo man mit dem EC480 irgendwo nicht mehr hinglangt, wo der EC460 noch hingereicht hätte. Das haben Andi und Stefan jedoch für das stimmigere Gesamtpaket gerne in Kauf genommen. Auch wenn jetzt die Arbeit jetzt schon schwerer ist als beim Humus laden, läuft der Bagger noch immer mit 3/4 Gas und aktiviertem ECO Modus, was den Verbrauch für einen Bagger in der Größe immernoch sehr gering hält. Andi muss jetzt mal ein paar Tage fahren und tanken, damit man mal sagen kann wie viel der Bagger jetzt im Einsatz verbraucht.

Gestern hat der A40D 99 Fuhren gefahren und der A40F 97 Fuhren... Somit dürfte die Truppe jeden Tag etwas mehr als 4000m³ feste Masse wegladen. Wenn alle 3 Dumper fahren wird es dann noch etwas mehr werden.

Die Liebherr PR744 fetzt auch ständig durch die Grube.... zum einen um die Fahrtwege der Dumper herzurichten, zum anderen um den gekippten Kies ordentlich einzubauen... Äußersten muss Raupenfahrer Chris auch noch die Kippe des Werks etwas eben schieben, denn hier liegt noch eine Menge Abraum der nicht mehr ins Loch geschoben wurde, bevor das Kieswerk in die Winterpause gegangen ist und der Platz wird für die Kieshalde benötigt.

Ist natürlich total geil mit der PR744.. bis jetzt war man dort ja immer mit einer CAT D5 oder einer Komatsu D61 tätig, die jeweils vom Werk gestelt wurden... mit den "kleinen" Raupen musste man ständig am Ball bleiben um hinterherzukommen, wenn 3 Dumper wie die wilden alles vollkippen... mit der PR744 kann man jetzt auch mal komfortabel eine halbe oder dreiviertel Stunde durchs Gelände rumpeln und für die Dumper Wege schieben und kommt dann trotzdem noch an der Kippe hinterher. Wobei der Kies zum Bergab schieben jetzt natürlich auch noch keine wirklich große Herausforderung für die Raupe ist... Der Abraum wird die PR744 dann doch nochmal bedeutend mehr fordern.

Am "Parkplatz" in der Grube, direkt bei der Kippe, stand Andis neuer Sprinter und die beiden Schwenkbaren Schaufeln... auch die Planierschiene ist natürlich schon in der Grube... Und weil Andis Sprinter so schön davor stand, haben wir ihm die Planierschiene mal direkt hinten an die Anhängerkupllung angehängt... mal schauen ob er es merkt, wenn er heute Abend losfährt... Pfeifen lol

Mal sehen... wenn sich des bewährt, dann wird in Zukunft die Planierschiene vielleicht nurnoch vom Sprinter durch die Grube gezogen und nicht mehr hinter Dumper und Raupe... großes Grinsen

Die ersten Fotos zeigen die beiden Volvo Dumper an der Kippstelle...
Thema: Das LIEBHERR Seilbagger-Quartett der Fa. Seilbagger GRAN
Schlorg

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09.01.2020 09:54 Forum: Liebherr


Hallo Malte,

vielen Dank für deinen Kommentar! Vor allem hat es mich gestern gefreut, dass ich mal wieder selbst "an der Front" mitwurschteln konnte.... :-)

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Nach und nach bekammen wir mit dieser Technik und dem Wechselspiel aus Gewalt und Feingefühl alle Schrauben herausgedreht... Die Inbus Nuss hatte die Behandlung mit dem Fäustel nur so mittelgut vertragen und ließ sich hernach nurnoch mit Gewalt auf den 1/2" Vierkant der Ratsche schieben bzw. entfernen... aber was solls... Gewisse Opfer muss man bringen...

Bevor wir uns an das lößen der letzten 4 festsitzenden Schrauben machten, sicherten wir das Teil mit 2 von den neuen, etwas längeren Inbusschrauben, denn der obere Ring ist mit einem Haufen Federn vorgespannt... Die letzte Schraube zu entfernen ohne die Federspannung kontrolliert abbauen zu können würde bestimmt damit enden, dass wir den Ring unkontrolliert voll in die Fresse bekommen... Aufsmaul

Die letzte Schraube die wir hatten wäre dann beinahe noch zum totalen Showstopper geworden... die anderen gingen mit würgen irgendwie raus, bei der letzten ließ sich schon der, mittlerweile etwas ramponierte, 55er TX nicht richtig einschlagen und fand keinen rechten Halt... Nach einigem Hin und her waren wir beinahe soweit den Kopf auszubohren oder den RIng mit der Flex einzuschneiden, der Stefan hats dann aber noch ein letztes mal probiert und genau die richtige Dosis Kraft erwischt die zwischen ab- bzw. durchrutschen und dem lösen des Schraubenkopfs lag... Wie gesagt... die Gewinde und alles andere an den Schrauben waren top... es waren wirklich nur die Schraubenköpfe in Ihren Löchern festgegammelt... nachdem sich der Kopf mit einem spürbaren "Krack" ein paar Millimeter bewegte, hatte nun auch die letzte Schraube verloren...

Jetzt konnten wir unsere beiden temporär eingedrehten Halteschrauben langsam im Wechsel ausdrehen und somit die Federspannung der Teile abbauen und einen ersten Blick in das Innenleben werfen...

Während Stefan sich daran machte, die nächsten Bauteile zu demontieren, bereitete ich schon den neuen Adapterring für die Aufnahme der Ölmotoren vor. Das Teil wurde von Liebherr für den Versand mit einer Öl-Wachsschicht konserviert. Nachdem das Teil komplett gereinigt war, setzt ich die Federn in der richtigen Reihenfolge vom alten in den neuen Adapterring um. Um zu vermeiden, dass die Federn beim umdrehen des Rings nach unten rausfallen bekam jedes Loch einen Hub Fett aus der Fettpresse um die Federn damit temporär festzupappen.


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Thema: Das LIEBHERR Seilbagger-Quartett der Fa. Seilbagger GRAN
Schlorg

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Hits: 781.418
08.01.2020 22:11 Forum: Liebherr


Hey Leute,

der ein oder andere erinnert sich daran, als Rainer im Oktober 2016 die ersten Schaufeln Kies aus dem Wasser geholt hat und bereits dort die fehlende Kraft im Schwenkwerk des HS883 bemängelt hat.

Zitat:
Je länger Rainer mit dem Bagger Schaufel für Schaufel Kies aus dem Wasser holte, umso flüssiger und dynamischer wurde der Arbeitsablauf. daumen

Rainer war jedoch nicht so recht mit der Leistung der Maschine zufrieden... Erster Kommentar nach dem absteigen... "A totaale Schlaftablettn, der Scheisskahn..."

Besonders bemängelte er die fehlende Leistung des Schwenkwerks...

Wo die HS882er beim Schwenken mit voller Kraft anfahren und die Schaufel erstmal an Ort und Stelle in der Luft stehen bleibt, bis Sie merkt was eigentlich grad abgeht, wirkt der HS883 für Ihn etwas träge und kraftlos beim schwenken


Bereits damals hatte Roland schon von der Möglichkeit berichtet, die beiden Ölmotoren des Schwenkwerks gegen größere auszutauschen. Dazu müssen allerdings auch die Aufnahmeringe welche auf den Schwenkgetrieben sitzen ausgetauscht werden, denn die Motoren haben eine andere Aufnahme. Der Abtrieb der Motoren ist jedoch der gleiche... Das ist alles erstmal noch nicht so wild... aber um die benötigte Ölmenge für die großen Motoren herzubekommen braucht es hinten am Verteilergetriebe noch eine zusätzliche Hydraulikpumpe.... großes Grinsen

Wer erinnert sich jetzt noch, wie es rings um das Verteilergetriebe des HS883 auschaute, dem empfehle ich die letzten beiden Fotos auf Seite 84 anzusehen.. Zunge raus

Schon lange hatten sich Andi und Stefan überlegt ob man diese nicht unerhebliche Investition tätigen möchte, "nur" um dem Bagger etwas mehr Bumms beim Schwenken zu verleihen... Nachdem sich die beiden dann darüber einig waren, dass man den Umbau der Schwenkwerke vornehmen möchte, dauerte es nochmal eine ganze Weile bis man zusammen mit Liebherr überhaupt rausgefunden hatte, welche Teile denn für den Ex-Möbius HS883 benötigt werden... Adapterplatten, Durchtriebe, Flanschplatten, Schläuche, Y-Abzweige etc...

Jetzt war es endlich so weit und (hoffentlich) alle benötigten Teile waren vor ein paar Wochen hier bei uns angekommen... 2 Ölmotoren, eine dicke Pumpe, ein ganzer Haufen Schrauben, Dichtringe, Verschraubungen, Winkelstücke usw... insgesamt waren es meine ich 3 Europaletten mit Aufsatzrahmen voll... eine davon alleine voll mit Hydraulikschläuchen...

Manche Teile waren bei Liebherr nicht mehr lagernd und mussten nachgefertigt werden... War also eine wirklich lange Zeit von Entschluss, bis zur Lieferung der Teile... Aber jetzt war der ganze Schrott da... nur halt noch nicht eingebaut...

Den Umbau zu tätigen bot sich jetzt über den Winter natürlich an... Stefan hatte mit dem HS883 in der derzeitigen Grube nochmal alles vollgeschmissen und somit einen großzügigen Puffer geschaffen, sollte der Umbau aufgrund fehlender oder unpassender Teile länger dauern als geplant und das Kieswerk in der Zwischenzeit schon wieder den Betrieb aufnehmen.

Während Andi die letzten Tage in Sachen MENCK tätig war, hatte Stefan gestern damit begonnen den ersten der beiden Ölmotoren des Schwenkwerks umzubauen.

Als ich heute gegen Mittag in der Grube ankam, hatte er gerade den 2ten Ölmotor vom obersten "Ring" demontiert. Dieser Ring wiederrum (Die genaue Funktion der einzelnen Teile beschreibe ich später) ist mit langen Inbusschrauben die durch die beiden darunterliegenden Teile hindurchgehen mit dem Schwenkgetriebe verschraubt.

Problem dabei: Die Ölmotoren schauen sich so aus, als wenn die wahrscheinlich seit 1996 an Ort und Stelle sitzen... Die Planflächen der Ölmotoren haben ein paar der darunterliegenden Inbusschrauben komplett verdeckt, die restlichen Schrauben lagen frei. Auf dem einen Foto mit dem neuen Ölmotor auf der rechten Seite kann man erkennen, was ich meine... Habs mal eingezeichnet... Jedem klar soweit?

Die Löcher der anderen Schrauben, welche nicht von den Ölmotoren überdeckt waren, wurden wohl mal mit einer Dichtmasse verschlossen um das eindringen von Wasser und Schmutz zu verhindern... könnts euch vorstellen, wie gut des seit 1996 hergehalten hat oder? Und dann auch noch ein Bagger von der Fa. Möbius, der im Salzwasser aller Weltmeere umeinandgeschippert ist... Bravo! Zunge raus

Dementsprechend bescheiden bis beschissen gingen die Schrauben da auch raus... während sich die Inbusschrauben der nicht festgegammelten Schrauben auf anhieb ausdrehen ließen, war es bei den anderen Schrauben erstmal nicht möglich überhaupt die Inbus Nuss einzustecken... erst nachdem wir massiv Dreck und Rost aus den Schraubenköpfen herausgepult hatten, passte der Inbus... die Schrauben waren aber allesamt in Ihren Sitzen so festgegammelt, dass der Inbus sofort durchrutschte...

Was also tun? Da der obere Ring nicht mehr benötigt wird, hätte man jetzt hergehen können und vorsichtig mit der Flex durch das Gehäuse des Rings schneiden um die Schraubenköpfe abzutrennen... das wollten wir uns jedoch als wirklich letzte Maßnahme vorhalten, denn in dem Ring steckt noch etwas mehr drin, des man jetzt so noch nicht sehen kann...

Bei dem gestern getauschten Ölmotor hatte Stefan gute Erfahrungen damit gemacht in den ausgefotzten Innensechskantkopf der Schraube einen 55er Torx Nuss einzuschlagen... und so probierten wir unser Glück auch heute damit...


Bis dann! winke
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