Büssing |
Flachskopp
   

Dabei seit: 09.05.2015
Name: Detlef Herkunft: Hamburg
Alter: 69
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Hallo Bert,
bei den Militärlastwagen kommen wir an Kfz. der Wehrmacht
nicht vorbei. Demnach handelt es sich „höchst wahrscheinlich“ um einen Fross-Büssing Typ 4000
.
Wie man auf diesem Lastwagen die, in den Texten erwähnten Pferde transportieren sollte, bleibt jedoch schleierhaft.
Zur Vorgeschichte ist vielleicht ein historischer Abriss ganz hilfreich:
„… Büssing in Braunschweig baute seit 1932 einen eigenen Dieselmotor, der auch Eingang in das österreichische Unternehmen fand.
Vom Bundesministerium für Landesverteidigung wurde im Oktober 1937 die Lieferung von 123 Stück 3-Tonnen-Lastkraftwagen mit Dieselmotor ausgeschrieben. In diesem Zusammenhang wurden sämtliche in Frage kommenden Fabriken besichtigt, um festzustellen, inwieweit diese in der Lage waren, die Dieselmotoren in eigener Werkstätte und aus einheimischem Material zu fertigen. Nur unter diesen Voraussetzungen konnte ein Auftrag in Frage kommen. Nach Abschluß der Erhebungen wurde die Aufteilung der Aufträge für 123 3-Tonnen-Diesel-Lastkraftwagen vom Staatssekretär für Landesverteidigung, General der Infanterie Zehner, wie folgt vorgenommen: Gräf & Stift 23 Stück, Saurer 44, Austro-Fiat 23 und Fross-Büssing 33 Stück. Erst nach dem Sammeln von Erfahrungen technischer und wirtschaftlicher Natur sowie von Leistungs- und Vergleichswerten im Dauerbetrieb mit einer größeren Anzahl von Fahrzeugen vier verschiedener Typen, die erstmals eingeführt worden waren, sollten Nachbeschaffungen vorgenommen werden; doch war die Bestellung von weiteren 120 Diesel-Lastkraftwagen für die M-36-Kriegsbrückenkolonnen vorgesehen. Die Idee, einen Einheitskühler für die bestellten 3-Tonnen-Diesel-Lastkraftwagen zu beschaffen wurde vom Bundesministerium für Landesverteidigung am 8. März 1938 aufgegeben. Am 12. März 1938 rückte die Deutsche Wehrmacht in Österreich ein.
…
Die Spezialfabrik für Nutzfahrzeuge, Fross-Büssing, arbeitete zu diesem Zeitpunkt an der Ausführung des Heeresauftrags für 33 Schnell-Lastkraftwagen II FB 5 D. Deren Auslieferung verzögerte sich jedoch bis 1939. Für die Deutsche Reichsbahn wurde ein größerer Auftrag abgewickelt. Das Oberkommando des Heeres folgte mit einem Auftrag im Wert von 2,4 Mio. Reichsmark zum Bau von 200 Pferdetransport-Kraftwagen vom Typ 4000. Sie wurden durch Büssing-NAG-LD5*-Fünfzylinder-Dieselmotoren angetrieben. …“
Aus: Leistung und Weg: Zur Geschichte des MAN Nutzfahrzeugbaus; herausgegeben 1991 von MAN Nutzfahrzeuge AG; ISBN-13: 978-3642934919.
*Der LD5 hatte eine Leistung von 80 PS
Viele Grüße
Detlef
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Flachskopp: 04.08.2025 12:22.
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04.08.2025 10:35 |
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FTK-Kay
   

Dabei seit: 07.10.2011
Name: Kay Herkunft: Flensburg
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Hallo Viktor,
Ein sehr schöner Zug. Danke
Gruß Kay
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09.08.2025 12:15 |
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Mack F 700
   

Dabei seit: 27.03.2010
Name: Viktor Herkunft: EUROPA
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Zitat: |
Original von FTK-Kay
Hallo Viktor,
Ein sehr schöner Zug. Danke
Gruß Kay |
Hallo Kay, danke für die Blumen
Gruß
Viktor
__________________ ***Ex Orientler
"Freue mich über jeder Ansichtskarte"
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09.08.2025 12:34 |
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Mack F 700
   

Dabei seit: 27.03.2010
Name: Viktor Herkunft: EUROPA
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Zitat: |
Original von Flachskopp
Zitat: |
Original von Mack F 700
... Wiegand aus Kronach, ... |
Hallo Viktor,
der M·A·N-Büssing gehörte zur Spedition Heublein aus Stockheim im Landkreis Kronach in Oberfranken, die seinerzeit viel für Wiegand-Glas gefahren sind.
Sie hatten auch seltene Varianten des 16.320/Unterflur mit Turbo-Motoren unter dem M·A·N-Büssing-Label im Fuhrpark, die noch mit der letzten Variante des Büssing & Sohn-Fahrerhauses ausgerüstet waren: > Klick <
.
Viele Grüße
Detlef |
Hallo Detlef,
Herzlichen Dank für die Infos,
Gruß
Viktor
__________________ ***Ex Orientler
"Freue mich über jeder Ansichtskarte"
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09.08.2025 14:30 |
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