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Zum Ende der Seite springen Nutzfahrzeuge und Geschichte bis 1950
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Flachskopp



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Dabei seit: 09.05.2015
Name: Detlef
Herkunft: Hamburg
Alter: 64

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Hallo zusammen,

im Stadtarchiv Elmshorn findet sich > hier < das Bild eines schweren Unfalls vom April 1948. Ich stelle den Link in diesen Thread ein, weil ich das Foto besonders zeitgeschichtlich interessant finde.
Bei dem entgegenkommenden LKW handelt es sich meiner Einschätzung nach um einen M·A·N ML 4500. Es zeigt sich, wie wenig Schutz die damaligen Fahrerhäuser bieten konnten. Ein Blick auf den Anhänger des Unfallgegners offenbart den herrschenden Materialmangel der Zeit. Die Reifen der Hinterachse sind mehr oder minder blank und rechts ist nur der äußere Zwilling montiert.
Neben dem von den britischen Besatzern verordneten HEAVY/Schwer-Schild fallen die Kennzeichen in der Ausführung bis 1948 auf. Am Lastwagen HG für Hamburg und am Hänger in der Vergrößerung gerade noch zu erahnen SH für Schleswig-Holstein; laut Hegewald in der britischen Zone schwarz auf blauem Grund. Ich kenne wenige Bilder mit diesen frühen Nummernschildern vor Einführung der folgenden Version in weiß auf schwarzem Grund (1948 bis 1956).

Viele Grüße
Detlef
04.05.2020 11:04 Flachskopp ist offline Beiträge von Flachskopp suchen Nehmen Sie Flachskopp in Ihre Freundesliste auf
Flachskopp



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Dabei seit: 09.05.2015
Name: Detlef
Herkunft: Hamburg
Alter: 64

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Hallo zusammen,

im Bildarchiv der Gelsenkirchener Geschichten finden sich interessante Bilder vom Verkehrshof Ruhrgebiet. Die Fotos datieren zwar aus dem Jahr 1952, jedoch sind die beiden Fahrzeuge, um die es mir hier geht, sicherlich schon vor 1950 unterwegs gewesen. Clevere Lösungen in einer Zeit der Knappheit.
Ich habe ein paar Links zusammengestellt. Das ist ein bisschen nervig beim Betrachten der Bilder, aber vielleicht ist es die Sache wert.

> Hier sieht man im Vordergrund zwei „zivilisierte“ LKW aus ehemaligen US-Army-Beständen:

1. Der Hauber mit den Trilex-Rädern ist ein Mack NR mit nachgerüstetem Fahrerhaus (Die Spedition Niehüser hat bei solchen Dreiachsern z.B. auch noch Chassis und Räder modifiziert).

2. Rechts daneben die im zivilen Leben echt exotische Federal 94 x 43 Allrad-Sattelzugmaschine mit fernverkehrstauglich verlängerter Kabine. Im Gegensatz zum Mack war der Federal im Original mit einem Benzinmotor ausgerüstet. Diesen unwirtschaftlichen 112 PS-Hercules wird man mit Sicherheit gegen einen Diesel getauscht haben. Zu der Zeit wurden meist Henschel- oder Deutz-Motoren eingebaut.
Die Seitenansicht legt nahe, dass der Auflieger ein mit Ladebordwänden sowie Spriegel und Plane nach heimischen Bedürfnissen umgebauter 10 ton trailer ist, wie er auch schon im ersten Leben hinter diesen Zugmaschinen lief. Hinten dran hängt ein normaler Anhänger von ca. 8-10 t.
Es gibt auch eine Heckansicht sowie ein Detailbild der Zugmaschine.

Viele Grüße
Detlef
01.08.2020 21:18 Flachskopp ist offline Beiträge von Flachskopp suchen Nehmen Sie Flachskopp in Ihre Freundesliste auf
Dima



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Dabei seit: 18.02.2015
Name: Dima
Herkunft: Ukraine
Alter: 45

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Zitat:
Original von Flachskopp
Hallo zusammen,

im Bildarchiv der Gelsenkirchener Geschichten finden sich interessante Bilder vom Verkehrshof Ruhrgebiet. Die Fotos datieren zwar aus dem Jahr 1952, jedoch sind die beiden Fahrzeuge, um die es mir hier geht, sicherlich schon vor 1950 unterwegs gewesen. Clevere Lösungen in einer Zeit der Knappheit.
Ich habe ein paar Links zusammengestellt. Das ist ein bisschen nervig beim Betrachten der Bilder, aber vielleicht ist es die Sache wert.

> Hier sieht man im Vordergrund zwei „zivilisierte“ LKW aus ehemaligen US-Army-Beständen:

1. Der Hauber mit den Trilex-Rädern ist ein Mack NR mit nachgerüstetem Fahrerhaus (Die Spedition Niehüser hat bei solchen Dreiachsern z.B. auch noch Chassis und Räder modifiziert).

2. Rechts daneben die im zivilen Leben echt exotische Federal 94 x 43 Allrad-Sattelzugmaschine mit fernverkehrstauglich verlängerter Kabine. Im Gegensatz zum Mack war der Federal im Original mit einem Benzinmotor ausgerüstet. Diesen unwirtschaftlichen 112 PS-Hercules wird man mit Sicherheit gegen einen Diesel getauscht haben. Zu der Zeit wurden meist Henschel- oder Deutz-Motoren eingebaut.
Die Seitenansicht legt nahe, dass der Auflieger ein mit Ladebordwänden sowie Spriegel und Plane nach heimischen Bedürfnissen umgebauter 10 ton trailer ist, wie er auch schon im ersten Leben hinter diesen Zugmaschinen lief. Hinten dran hängt ein normaler Anhänger von ca. 8-10 t.
Es gibt auch eine Heckansicht sowie ein Detailbild der Zugmaschine.

Viele Grüße
Detlef

Ich danke Ihnen für Federal!
01.08.2020 23:47 Dima ist offline E-Mail an Dima senden Beiträge von Dima suchen Nehmen Sie Dima in Ihre Freundesliste auf
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