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Zum Ende der Seite springen EU Verordnung LKW Fahrer sollen am Wochenende nicht mehr im LKW übernachten
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Bärchen



Dabei seit: 25.03.2014
Name: Fabian
Herkunft: Oerlinghausen
Alter: 38

EU Verordnung LKW Fahrer sollen am Wochenende nicht mehr im LKW übernachten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich eröffne mal dieses Thema,um euch zu Fragen,was ihr davon haltet.

Die LKW Fahrer sollen am Wochenende nicht mehr im LKW übernachten.

Man kann sich mit dem LKW ja schlecht vor ein Hotel stellen,oder der Chef wird dem Fahrer bestimmt nicht die Unterkunft bezahlen nein .

__________________
Meine Lieblings LKW MAN F2000,Scania 3er Hauber,Iveco Turbostar und Iveco Stralis daumen .
Sooo ich bin jetzt fertig mit nix tun...und fange jetzt an mit gar nix tun großes Grinsen .
06.12.2018 17:21 Bärchen ist offline E-Mail an Bärchen senden Beiträge von Bärchen suchen Nehmen Sie Bärchen in Ihre Freundesliste auf
da_Prommi



Dabei seit: 12.11.2011
Name: Martin
Herkunft: LH MUC

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Denke das die Infrastruktur das größte Problem ist. Gesicherte Parkplätze mit entsprechender Übernachtungsmöglichkeit an den Hauptverkehrsrouten oder gar über die Republik verteilt. Wer baut die? Welche Qualität bekommen die Hotels?

Aber noch viel einfacher... Wer kontrolliert die Einhaltung mit welcher Intensität? BAG hat ~200 Mitarbeiter im "Außendienst", sind normalerweise immer zu zweit unterwegs. Macht 100 Mögliche Kontrollteams, sind also rund 4000 mögliche Kontrollstunden in der Woche, bei einer Dauer von 30 Minuten pro Kontrolle können die nicht mehr wie 8000 LKWs in der Woche prüfen. Also... möge jeder seine eigenen Schlüsse daraus ziehen.
06.12.2018 19:10 da_Prommi ist offline E-Mail an da_Prommi senden Beiträge von da_Prommi suchen Nehmen Sie da_Prommi in Ihre Freundesliste auf
Rainer.e



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Dabei seit: 29.05.2011
Name: Rainer
Herkunft: Badenweiler
Alter: 60

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Gute Theorie aber in der Praxis nicht wirklich umsetzbar.Gr.Rainer

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Rainer.e: 06.12.2018 19:34.

06.12.2018 19:34 Rainer.e ist offline E-Mail an Rainer.e senden Beiträge von Rainer.e suchen Nehmen Sie Rainer.e in Ihre Freundesliste auf
manny33604



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Dabei seit: 18.01.2009
Name: Manny
Herkunft: Papenburg
Alter: 38

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Es geht doch im Kern um den Wirtschaftszweig der möglichst billige Fahrer Monatelang nach Westeuropa schickt um dort nationalen oder internationalen Fernverkehr zu betreiben.

Dass es menschenverachtend ist für das Geld (bei dem man sich keinerlei gesellschaftliche Teilnahme im Einsatzland leisten kann) sehen viele so, ich auch. Mal abgesehen davon, dass es die Wirtschaftsstruktur in den Einsatzländern auf den Kopf stellt...

Ich finde es grundsätzlich gut, einige EU Länder haben die bisherigen Regelungen ja bis jetzt auch schon so ausgelegt.

Ganz einfach wäre es wenn die betreffenden LKW gelegentlich ihre Heimatländer ansteuern, um z.b. mal zum TÜV oder zur SP zu fahren, aber das würde wahrscheinlich das Geschäftsmodell kaputt machen... -Alle paar Monate die Fahrer mit nem Kleintransporter austauschen ist wahrscheinlich billiger!

Und wenn man jetzt zu bedenken gibt, dass es ja gar nich genug Hotels gibt sei darauf hingewiesen, dass wir es ja auch in Deutschland schaffen Millionen von billigen Wanderarbeitern unterzubringen, die Wohnungen kosten Garnichts, das kann man den Sklaven einfach vom Lohn abziehen daumen wall

Alles was wir hier und heute erleben ist nicht Gottgegeben, es ist vorsätzlich von EU Bürokraten und Lobbyisten so gemacht! Diese Probleme gab es vor 15Jahren noch nicht, da konnte man Sonntags auf einer beliebigen Autobahnraststätte selbst auf der A3 oder A1 eine Stuntshow auf den LKW Stellplätzen veranstalten! Heute kriegt man ja nicht mal Sonntags Nachmittags nen Parkplatz zum Kaffee trinken Augen

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vor dem Weiterverbreiten der Bilder bitte nachfragen!

rtfm jo



www.rolfes-transporte.de

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von manny33604: 06.12.2018 19:41.

06.12.2018 19:35 manny33604 ist offline E-Mail an manny33604 senden Beiträge von manny33604 suchen Nehmen Sie manny33604 in Ihre Freundesliste auf
ramet



Dabei seit: 27.12.2009
Name: Ralf Metzger
Herkunft: Neuried/ bei Offenburg
Alter: 51

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Das mit dem nach Hause fahren zum TÜV ?
Der TÜV Süd macht für ein osteuropäisches Land ( Fragt bitte nicht welches )
tüv Abnahme und AU nach deutschem Recht
Ein Abnahmepapier bekommt der Fahrer eines geht an das Verkehrsministerium diese Landes.
Wenn die Abnahme nicht gemacht werden erfolgen Sanktionen von dem Verkehrsministerium des Landes an die osteuropäische Spedition

__________________
Gruß Ralf
06.12.2018 20:47 ramet ist offline E-Mail an ramet senden Beiträge von ramet suchen Nehmen Sie ramet in Ihre Freundesliste auf
manny33604



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Dabei seit: 18.01.2009
Name: Manny
Herkunft: Papenburg
Alter: 38

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Zitat:
Original von ramet
Das mit dem nach Hause fahren zum TÜV ?
Der TÜV Süd macht für ein osteuropäisches Land ( Fragt bitte nicht welches )
tüv Abnahme und AU nach deutschem Recht
Ein Abnahmepapier bekommt der Fahrer eines geht an das Verkehrsministerium diese Landes.
Wenn die Abnahme nicht gemacht werden erfolgen Sanktionen von dem Verkehrsministerium des Landes an die osteuropäische Spedition


Hab letztes Jahr ne Reportage gesehen, da hat sich nachträglich herausgestellt, dass der LKW während er in Deutschland kontrolliert wurde auch in Litauen zum TÜV war wall

Das mag natürlich eine Ausnahme sein, meine grenzübergreifende europäische Erfahrung sagt mir allerdings dass EU- Verordnungen durchaus unterschiedlich in den Mitgliedsstaaten ausgelegt werden, unsere Politiker und Ministerien haben die Angewohnheit auf die EU Verordnung noch eine Schippe oben drauf zu legen...

Zum Beispiel gibt es eine EU-Version des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes, demnach ist das deponieren von Abfällen seit etlichen Jahren EU-Weit nicht mehr zulässig, die Übergangsfristen längst abgelaufen, in weiten Teilen Polens hat sich das bis heute noch nicht rumgesprochen, macherorts plant man grade an Verbrennungsanlagen...


Ist halt nicht alles überall so wie hier -Das meine ich übrigens keineswegs abwertend, sind halt nicht alle so bekloppt wie wir mit unserem Schuldkult...

Wir alleine sind schließlich Schuld am kompletten Klimawandel, an der Armut Afrikas und an den Kriegen auf der Welt, bzw. zumindest daran dass die so viele Waffen haben, wir belegen schließlich Platz drei auf der Liste der Waffenexporteure (Wohin wir liefern und wieviel der Abstand zu den Top drei ist steht auf einer anderen Karte) ...Außerdem sind unsere Kinder in Lebensgefahr, weil die Stickoxide aus den Diesel Abgasen (und nur diese Stickoxide, die aus anderen Quellen spielen wie beim Feinstaub keine Rolle) sie vergiften weil der Grenzwert an wenigen Tagen im Jahr die willkürlich festgelegten Grenzwerte geringfügig überschreitet... -in Osteuropa gibt es das nicht, die Menschen dort sind einfach umweltbewusster und fahren nicht so alte Karren wie die Menschen in Stuttgart und Köln...

Gottseidank unterstützen wir mit vielen Millionen € die Deutsche Umwelthilfe, die das Steuergeld dafür verwendet den Staat die Gemeinden und Privatunterhemen zu verklagen um absurde Gesetzte durchzusetzen...

Ein Kumpel von mir wurde zwei mal Verklagt, er ist Autohändler und hat sich erdreistet ein Werbevideo von Hyundai in einer Anzeige zu verlinken, der Klagegrund war, dass in diesem Video die Leistungsdaten mehr hervorgehoben wurden als der CO2 Ausstoß -die sind übrigens damit durchgekommen, Vergleich 20000€ Strafe - Geld zugunsten von "Umweltprojekten"

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rtfm jo



www.rolfes-transporte.de

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von manny33604: 06.12.2018 21:27.

06.12.2018 21:07 manny33604 ist offline E-Mail an manny33604 senden Beiträge von manny33604 suchen Nehmen Sie manny33604 in Ihre Freundesliste auf
unimogthorsten



Dabei seit: 03.06.2007
Name: Thorsten
Herkunft: Mittelbaden
Alter: 49

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für mich ist das nicht mehr als eine weitere politisch motivierte Nebelkerze aus Brüssel. Es soll der Eindruck erweckt werden daß sich die EU um die Probleme der Fahrer kümmert. Um Probleme also die sie selbst geschaffen und gefördert hat. Die Industrie hat es über ihre gut bezahlten Lobbyisten geschafft ihre Lager auf die Straße zu verlegen- welche Firma hat heute noch große Lager am Standort? Es wird alles Just in Time beschafft. Dies funktioniert- in der Theorie. So lang die LKW pünktlich ankommen ist alles gut, wehe wenn nicht. Zeitpuffer von einigen Stunden bis zu wenigen Minuten sind die Regel- ausbaden müssen es die Fahrer. Und jetzt wo enormer Druck auf dem Kessel ist kommen die Bürokraten aus den hintersten Reihen hervor und erklären die Fahrer zur schützenswerten Art? Warum ausgerechnet jetzt? Weils auf Weihnachten zugeht? Oder weil demnächst Wahlen sind?

__________________
Gruß
Thorsten
07.12.2018 07:22 unimogthorsten ist offline E-Mail an unimogthorsten senden Beiträge von unimogthorsten suchen Nehmen Sie unimogthorsten in Ihre Freundesliste auf
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