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Geschrieben von henning am 04.08.2026 um 22:02:
Wer einmal faket,
dem glaubt man nicht.
Auch wenn er evtl. die Wahrheit spricht.
Ausgerechnet den Georg D. da einzuspannen, war keine gute Idee.
P.S. - wenn es denn überhaupt so war...
Geschrieben von Steyr_Schos am 05.08.2026 um 06:58:
Bitte?
Geschrieben von vehiclejack am 06.08.2026 um 21:40:
Hallo zusammen,
dieser noch aus der Seebohm-Ära stammende Henschel HS 3-125 TS, war noch 1964 von Herford aus im internationalen Fernverkehr aktiv.
Der zwillingsbereifte Zweichachs-Auflieger stammte von einem Fahrzeugbau Müller, wenn ich das auf dem seiltichen Emblem richtig lese.
Viele Grüße
Christian
Geschrieben von Tempomanni am 07.08.2026 um 13:16:
Moin zusammen,
zu obigem Henschel- Sattelzug 3- 125 TS- der zu meinen Lieblingsfrontlenkern zählt- kann Henning doch bestimmt näheres beisteuern...zumal er aus seinem Heimat- Zulassungsbezirk stammt...
Heutzutage würde man so etwas vielleicht als " Volumen- Fahrerhaus" bezeichnen...die Jungs hatten in ihren Etagenbetten hinten sicher mehr " Luft" zum Bewegen...
Danke Christian, und selbstverständlich allen anderen, die solche schönen Bilder einstellen!
Beste Grüsse, Manni
Geschrieben von Mabükru am 07.08.2026 um 19:35:
Ein tolles Bild!
Da ich im Kreis HF geboren bin, würde mich interessieren, welcher Transporteur dieses tolle Fahrzeug nutzte. Ich vermute einmal "Dreckschmidt" aus Bünde. Christian hatte schon einmal Bilder vom Henschel Pritschenwagen dieser Spedition eingestellt. Wenn ich mich recht erinnere, hatten die dunkelgrüne Fahrerhäuser.
Geschrieben von henning am 07.08.2026 um 22:27:
HS3-125 TS
Hallo,
ich habe natürlich auch noch Steyr-Schos auf der Agenda (Unterlagen zum H 140 AK).
Aber zwischendurch ein paar Bemerkungen zu dem tollen Foto von Christian!
Natürlich ist mir das Herforder Kennzeichen sofort aufgefallen - und, daß ich an diesen beeindruckenden Henschel-Sattelzug Null Erinnerung habe!
Ich glaube, damals konnte man sich noch den "Luxus" leisten, für die Stadt Herford nur einstelige Buchstaben hinter dem "HF" zuzulassen.
Und alles, was dem (nicht eben kleinen!) Kreis Herford zuzuordnen war, erhielt zwei Buchstaben vor der Ziffernfolge.
Insoweit wäre der HS 3-125 TS dem Kreis Herford zuzuordnen - und damit außer Reichweite meiner damaligen Tretroller- und Fahrrad-Erkundungsfahrten. Ich kann mich auch beileibe nicht an diesen imposanten Sattelzug erinnern, was nur bedeuten kann, daß ich ihn nie leibhaftig zu Gesicht bekam!
Der HS 3-125 T erschien, als typisches Seebohm-Produkt, auf der IAA 1959.
Als Dreiachser durfte er max. 18 t wiegen - freilich mußten davon 6 t auf der Vorderachse lasten. Daß er dennoch bereits den 192-PS-Direkeinspritzermotor bekam, war ein Vorgriff auf die zu erwartenden Änderungen der Zulassungsbestimmungen Mitte 1960.
Die Motorleistung entsprach bereits den Anforderungen an den geplanten 32-Tonnen-Zug (6 PS/t).
Ein ähnlich konzipiertes Produkt war der von Mercedes vorgestellte LPS 333. Ebenfalls mit max. 18 t GG,
wobei hier die (einzige) Antriebsachse nur 8 t tragen durfte, und die beiden lenkbaren Vorderachsen je 4 t.
Das Antriebskonzept war freilich ganz anders, der Mercedes hatte nur eine Antriebsachse mit 8 t, der Henschel hingegen zwei mit jeweils (zulassungsbedingt) 5 t.
Beim damaligen Entwicklungsstand der Reifen bekam der Mercedes in manchen Fällen Traktionsprobleme. Die 8-t-Achse hatte keine Differentialsperre, so daß nur eine Seite und damit 4 t für die Traktion vorhanden waren. Der Henschel hingegen hatte drei Differentialsperren, je eine in den Achsen quer, und dazu war auch der Längsausgleich zwischen den Achsen sperrbar. Damit standen dem Henschel in kritischen Fällen 10 t Traktionsdruck zur Verfügung - 2,5 mal so viel wie beim LPS 333.
Henning
Geschrieben von Luispold am 08.08.2026 um 07:41:
| Zitat: |
Original von Mabükru
Ein tolles Bild!
Da ich im Kreis HF geboren bin, würde mich interessieren, welcher Transporteur dieses tolle Fahrzeug nutzte. Ich vermute einmal "Dreckschmidt" aus Bünde. Christian hatte schon einmal Bilder vom Henschel Pritschenwagen dieser Spedition eingestellt. Wenn ich mich recht erinnere, hatten die dunkelgrüne Fahrerhäuser. |
http://www.baumaschinenbilder.de/forum//thread.php?postid=1202681#post1202681
da ich nicht nur hinter Fahrgestellnummern her bin, sondern auch Bilder von Fahrzeugen aus der Kasseler Produktion mit Angaben zum Fuhrpark speichere, danke ich für die neuen Informationen, obwohl sie gar nicht so neu sind. Hab sie aber als sie gepostet wurden übersehen
Das folgende Foto stammt aus dem Bestand des
HENSCHEL-MUSEUM
und wird mit dessen Genehmigung hier gezeigt
Dieser HS 165 TI hat das Werksgelände in Kassel (zum Zeitpunkt der Aufnahme) noch nicht verlassen
Geschrieben von vehiclejack am 08.08.2026 um 07:55:
Schmid / Mampe
Hallo Luispold,
danke für den HS 165 TI vom Franz Schmid aus München. In Farbe sah er dann so aus.
An dieser Stelle auch noch mal ein Dankeschön für die Kommentare zum HS 3-125 TS aus Herford. Nicht nur die ganzen technischen Hintergründe waren interessant auch der Hinweis von Achim zur Spedition Carl Dreckschmidt aus Bünde war die richtige Fährte.
Viele Grüße
Christian
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