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Geschrieben von Totty10 am 20.01.2026 um 07:08:

 

Zitat:
Original von ottanta e novanta
Ich wiederhole mich gerne - die Aufnahmen von C. Büch sind in meinen Augen nicht "nur" Fotos, sondern richtiggehend Kunstwerke - ganz tolle Fotografie! klatsch


Ganz meiner Meinung und ich bin echt froh, diese hier mit der Genehmigung von Christoph zeigen zu dürfen.

Gruß Totty



Geschrieben von BautznerSenf am 20.01.2026 um 09:58:

 

Hallo!

Jetzt erst gesehen.

Ganz vielen Dank - Wrobbel-Aufnahmen finde ich immer besonders interessant, denn ich kann mich noch gut an die stets gepflegten silbernen Zuege auf der B 68 erinnern (diese ganz alten habe ich natuerlich nicht erlebt, aber Wrobbel, Nagel und Lautz-Oberwelland kamen eben aus dem Altkreis und waren etwas besonderes).

Gerne mehr davon. :-)
B. S.



Geschrieben von BautznerSenf am 21.01.2026 um 11:38:

 

Hallo!

Da ich hier -leider- keinen eigenen Faden zur Spedition Wrobbel finde (die tollen Fotos tauchen immer irgendwo "eingestreut" auf), haenge ich den Link einfach mal hier an:
https://faktor-drei.de/ausgaben/aus-der-ausgabe-fruehjahr-25/kapitaene-der-landstrasse/

Der Autor, Dr. Rolf Westheider, ist Stadtarchivar in Versmold und langjaehriger Vorsitzender des Kreisheimatvereins.

Gruss vom
B. S.



Geschrieben von Borgward am 21.01.2026 um 14:24:

 

Zitat:
Original von trilex
Lutz und Thorsten , tolle Fotos . daumen

Die Wrobbel Fahrzeuge unter Dach , solch einen Parkplatz hatten damals sicher nur sehr wenige . Augen


Das war die Umladehalle in Versmold.



Geschrieben von Flachskopp am 21.01.2026 um 18:55:

  MB LP 326 und LP 333, Spedition Pregitzer

Moin,

nach dem L 315 auf der vorigen Seite hier nun zwei weitere Mercedes-Benz LKW der Spedition Pregitzer:

- mit dem LP 326 (Bild 1 und 2) ist man bei der Bestellung in volles Risiko gegangen, denn er war erst zur IAA 1957 lieferbar und musste vor dem 1.1.1958 zugelassen sein, um auch danach noch mit einem ebenfalls älteren Dreiachsanhänger als 40 t-Zug mit einer Auslauffrist bis zum 30.6.1960 betrieben werden zu können. Ab dem 1.1.1958 galt nämlich die Beschränkung auf 24 t Zuggesamtgewicht. Dass diese Regelung zum 7. Juli 1960 wieder aufgehoben würde, konnte damals niemand wissen.

Auf dem Foto vom Anfang der 60er-Jahre fährt er für die Transrapid Fruchtsaft-Spedition, Kehl am Rhein.

- mit dem 1958 erschienen LP 333 (Bild 3) gelang es Mercedes-Benz aus den 1956 verabschiedeten gesetzlichen Beschränkungen zum 1.1.1958 eine halbwegs wirtschaftliche Lösung herauszudestillieren. Mit drei Achsen und 16 t Gesamtgewicht ( 4+4+8 ) konnte bis 1960 ein 32 t-Zug gefahren werden bei einem Verhältnis von 1:1 zwischen Maschine und Hänger. Dieser Anhänger muss allerdings vor dem Stichtag zugelassen worden sein.

- der im April 1962 aufgenommene dreiachsige Hänger (Bild 4) verdankt seine Existenz nur einer weiteren Ausnahmegenehmigung für Lastzüge im grenzüberschreitenden Güterverkehr bis zum 31. Dezember 1965, denn eigentlich galten in Deutschland ab 7.7.1960 eine Gesamtlänge von 16,5 m sowie zGG von 32 t für Lastzüge. (Ab 1.5.1965 war dann sowieso ein 22 t-Dreiachsanhänger erlaubt.) Zur Gesetzeslage gibt's hier mehr: > Klick < .

Im Hintergrund erkennt man die Gasolin-Großtankstelle (Bild 5), die sich am gleichen Platz in der Nähe des Funkturms befand.

(CC BY 4.0 , museum-digital deutschland , Gerda Schimpf Fotoarchiv)

Viele Grüße
Detlef



Geschrieben von Borgward am 21.01.2026 um 19:50:

  RE: MB LP 326 und LP 333, Spedition Pregitzer

Chapeau Detlef,

schöne Bilder von der Spedition Pregitzer und wie immer, die genauen Erklärungen von den Regelungen, unter denen die Unternehmer in dieser Zeit ihr Gewerbe betreiben mussten!



Geschrieben von Boogie am 21.01.2026 um 20:22:

 

… auch nochmal ein Blick in Farbe vom Funkturm auf die Tankstelle.
Im Hintergrund die Ruine der alten Messehalle, wo vor dem Krieg die IAA stattfand, mit einem Rummel als Ersatz.



Geschrieben von Rolf-Uwe am 22.01.2026 um 16:22:

 

Auf dem Bild ist einer der beiden Prototypen der Strassenbahn-Großraumzüge für West-Berlin zu sehen. Statt eines ursprünglich angedachten Serienbaus wurde die Einstellung der Strassenbahn beschlossen.
Info-Quelle: H.G. Dessau/Berlin



Geschrieben von Flachskopp am 22.01.2026 um 18:55:

  LU 11/16 Commodore, Spedition Pregitzer

Zitat:
Original von Borgward
Chapeau Detlef,

schöne Bilder von der Spedition Pregitzer und wie immer, die genauen Erklärungen von den Regelungen, unter denen die Unternehmer in dieser Zeit ihr Gewerbe betreiben mussten!


Vielen Dank, Jürgen!

Mit zwei Büssing LU 11 endet diese Serie von Fotos der Spedition Pregitzer.

Bei dem Wagen auf dem oberen Bild ist die Standardkabine mit steiler Front und ohne Ausstellfenster aufgebaut. Offenbar war dies der Nachfolger für den Mercedes L 315 von der vorigen Seite, denn er trägt jetzt die Fernverkehrskonzession Nr. 199.

Der Zweite hat das etwas aufgewertete Büssing & Sohn-Fahrerhaus, aber auch noch den Vorkammer-Motor U 11 mit 192 PS (der Direkteinspritzer U 11 D mit 210 PS kam erst 1965).

(CC BY 4.0 , museum-digital deutschland , Gerda Schimpf Fotoarchiv)

Viele Grüße
Detlef

PS: Der Name Pregitzer tauchte in diesem Thread > hier < schon einmal auf; war das noch dieselbe Spedition?



Geschrieben von Emma En am 23.01.2026 um 16:08:

 

Zitat:
Original von Borgward
Zitat:
Original von trilex
Lutz und Thorsten , tolle Fotos . daumen

Die Wrobbel Fahrzeuge unter Dach , solch einen Parkplatz hatten damals sicher nur sehr wenige . Augen


Das war die Umladehalle in Versmold.



Ich glaube ,dass diese Halle oder zumindest ein Teil davon immer noch am ehemaligen Hauptsitz in Versmold erhalten geblieben ist .
Lutz kann da sicherlich etwas zu berichten .


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