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Steyr_Schos   Zeige Steyr_Schos auf Karte
Moderator


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Dabei seit: 22.11.2009
Name: Georg
Herkunft: Altheim/OÖ
Alter: 35

RE: H 140 AK - Motorproblem Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von henning
Hm hm...

wie ich lese, sind da einige zielführende Tests ja schon gemacht worden.
Wenn im Kühlwasser Blasen auftauchen, obwohl der Motor noch nicht richtig heiß ist, dann liegt der Verdacht auf einen Kopfdichtungs-Schaden ja auf dem Tisch.

Nun hat der H 140 AK zwar immer 160 PS - dennoch können diese aus zwei unterschiedlichen Hubräumen erzeugt werden.

Entweder aus dem ursprünglichen 6R 1112 als 561-16 oder aus dem 6R 1112 als 562-16. Der Unterschied liegt in der Bohrung, der 562 ist der "neuere" Motor.

Bei einem Defekt der Zylinderkopf-Abdichtung stellt sich sofort die Frage, ob man die nötigen Zylinderkopf-Dichtungen beischaffen kann. Darum ist es - bohrungsbedingt - wichtig, ob ein 561 oder 562 eingebaut ist.

Der erste Blick dafür geht auf das Typenschild des Motors, da muß man nachschauen.

Es kann aber auch sein, daß die unterschiedlichen Bohrungen (561: 115, 562: 118 mm) bei der Zylinderkopfdichtung keinen Unterschied machen.

Ich habe einen, wie man so sagt, "sehr guten Bekannten", der die notwendigen Unterlagen besitzt...
sowohl die nötigen Reparaturanleitungen wie auch die Ersatzteilkataloge, aus denen man exact die notwendigen Kopfdichtungen bestimmen kann. Natürlich auch die notwendigen Anzugsmomente; Ventilspiel etc., das ist ja klar.

Außerdem hat der einen F 150 K der letzten echten HENSCHEL-Bauserie mit 180 PS (562), an dem der mal alle Köpfe runterhatte und die Köpfe sicherheitshalber planen ließ. Die Kopfdichtungen hatte der natürlich auch...

Hilfreich wären Daten wie FIN, aber auch die Baugruppen-Nummer des H 140 AK, die sich vorn im Beifahrer-Fußraum befindet.

Gruß,
Henning


Die Kopfdichtung wurde bereits bestellt und stellt kein Problem mehr dar.

Der Motor ist ein 1112 als 561-16

Wichtig wären jetzt quasi die Anzugsdrehmomente und die Ventilspiele. Falls dein Bekannter hier weiterhelfen könnte, wäre das der pure Wahnsinn, solche Details sind absolut nicht zu vernachlässigen daumen

__________________

27.07.2026 11:53 Steyr_Schos ist offline E-Mail an Steyr_Schos senden Beiträge von Steyr_Schos suchen Nehmen Sie Steyr_Schos in Ihre Freundesliste auf
bert



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Dabei seit: 25.05.2008
Name: Bert
Herkunft: Österreich

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HS 140, Bj. 1951 aus Hagen/Westf.

bert hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
Henschel HS 140.jpg

27.07.2026 19:44 bert ist offline E-Mail an bert senden Beiträge von bert suchen Nehmen Sie bert in Ihre Freundesliste auf
henning
Moderator


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Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning
Herkunft: NRW

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Zitat:
Original von bert
HS 140, Bj. 1951 aus Hagen/Westf.


Der ist ein sehr frühes Exemplar, und sollte somit noch den Projekttitel "HS 6" tragen.

Die Form der Kühlermaske ist noch nicht die endgültige.

Das Gitter ist nach oben zu spät begrenzt und hat eine "äußerst runde" Oberkante.
Nach unten ist es hingegen gerade begrenzt, was künftig runder ausgeführt wurde.
Auch die Neigung wurde geändert, die wurde steiler gemacht.

Auffällig auch, daß das Gitter selbst plan ist - und deshalb konkav wirkt.
Das ist Rolls Royce auch passiert, deren Kühlerverkleidung war absolut plan -
aber die Wirkung war konkav.
Deshalb hat man dort die Verkleidung leicht konvex ausgeführt, um die Wirkung
völliger "Planizität" vorzutäuschen.

Kurz - die endültige Verkleidung beim Henschel war so gelungen, daß man sie
bis zum Ende der kleinen Hauber (1970) beibehielt.
Auch der HS 140 bekam die gleiche Verkleidung - einzige Abweichung gab es
beim Allrad-140er HS 140 AK, dessen Haubenverkleidung in der Höhe um 80 mm
wachsen mußte.

Henning

__________________
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