HENSCHEL - Geschichte, Infos & Bilder |
Luispold
   

Dabei seit: 09.11.2007
Name: Luispold Herkunft: War von 1964 -1972 HENSCHELaner
Alter: 78
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14.03.2008 21:27 |
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Martin R.
   

Dabei seit: 04.01.2008
Name: Martin Herkunft: Wo die Hasn Hosn und die Hosn Husn hasn
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Soweit ich weiß (das stand mal auf der Langenthaler FW-Homepage) wurde zuerst das Löschfahrzeug ausgemustert (und von Liebhabern bei der Feuerwehr erhalten) und erst Jahre später dann auch die Drehleiter (da stand dann was auf der Homepage, daß die beiden Fahrzeuge dann "endlich wieder vereint" waren). Leider finde ich die besagte Homepage nicht mehr
__________________ Magirus-Deutz-Treffen / Nutzfahrzeuge-Treffen
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14.03.2008 21:40 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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15.03.2008 03:04 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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RE: HS 15 Afrika-Ausstellungsfahrt |
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Zu den beiden "Afrika-Henschel" möchte ich - quasi beispielhaft - noch etwas sagen.
Keineswegs ist es nämlich so, daß diese beiden Raritäten eines Tages einfach so in meiner Halle standen!
Den "goldenen" habe ich über viele Jahre hinweg beobachtet.... in dieser Zeit wechselte er oft den Besitzer. Damals hatte ich weder Geld noch gar einen Platz für diese Kostbarkeit! Mit anderen Worten, mir ging es genauso wie den meisten von euch, die sich in einen solchen Laster "verguckt" haben.
Also wurde erstmal der nötige Platz "beschafft" - ein Bauernhof gekauft, der nur deswegen erschwinglich war, weil er noch heute erheblichen Renovierungsaufwand erfordert....
Dann kamen die ersten zwei Henschel - der blaue F-150-Absetzkipper und der rote HS 12 HAKV mit der grauen Kippbrücke. Beide waren außerordentlich günstig zu haben (den HS 12 habe ich vom "schaperdot" zum Selbstkostenpreis erhalten, den F 150 von einem Eisenhandel zum Schrottpreis ohne auch nur einen Cent Aufpreis!), was man von dem "goldenen" nun wirklich nicht behaupten kann! Der ist nämlich bis heute von meinen 19 Henschel der teuerste, den ich jemals gekauft habe.....
Danach kamen weitere 15 Henschel, für die ich natürlich Hallen anmieten mußte (weit verstreut auf dem Land, wo Platz noch recht günstig zu haben ist). Einige dieser Henschel-Lkw kannte ich selbst und habe mich in zähem Ringen um den Erwerb bemüht, andere wurden mir durch Freunde in der LKW-Szene vermittelt. Meine unheilbare Leidenschaft für die Kasseler Lkw hatte sich ja längst herumgesprochen - wenn also ein besonderes Schätzchen auf einen neuen Besitzer wartete, bekam ich auch bald einen informativen Anruf....
So war es auch bei dem weißen Afrika-Henschel - ohne einen Insider-Tipp hätte ich nie von dem erfahren, und er wäre vermutlich verschrottet worden. An dieser Stelle deshalb mal ein echtes DANKE an meine wahren Freunde und Helfer (also nicht die "in Grün"!!!)
Nun stehen solche Autos ja fast nie "vor der Haustür" - zwar hatte ich immer den Ehrgeiz, meine Henschel auf eigener Achse zu mir zu holen, aber das ist auch manches Mal gescheitert (zum Beispiel bei dem "goldenen"). So wurde dann eben doch oft ein aufwendiger Transport mittels Tieflader oder Schleppfahrzeug nötig.
Auch hier konnte ich auf Freunde zurückgreifen (besonders erwähnen möchte ich den leider viel zu früh verstorbenen Wolfgang Wagner), so daß sich die Kosten in Grenzen hielten und der "Spaß-Faktor" beim Transport die Oberhand behielt. Auch konnte mancher Henschel in Düsseldorf "zwischengeparkt" werden - das waren schon mal 6 Monate - , bis ich die notwendigen Stellplätze bei mir organisiert hatte.
Nun ist es aber keineswegs so, daß diese "Immobilien" immer dort stehenbleiben können, wo ich sie mal mit viel Mühe hingeschafft habe. Da wird oft um jeden Meter Länge gerungen - und dann ergibt es sich öfter, als einem lieb sein kann, daß der eine oder andere Henschel "umgesetzt" werden muß!
Zuletzt passiert mit dem weißen Afrika-Henschel.... eine wahrlich unvergeßliche Aktion! Nicht nur, daß vorher noch beide Vorderräder zu tauschen waren - allein das Herausrangieren vom bisherigen Standplatz geriet zur hellen Freude. Warum? - nun, die vorhandene Servolenkung war defekt, und die Afrika-Henschel sind mit besonders kleinen "Sport-Lenkrädern" ausgestattet.... dazu klemmt dann das Gaspedal und - natürlich! - die Kupplung.....
Gruß an Rudi Völl, der mit in die Lenkrad-Speichen griff, als ich echt am Ende war!
Wer die Tücken eines unsynchronisierten Getriebes kennt, hat sicher bereits aufgehorcht. Wenn die Kupplung 60 Sekunden braucht, um nach dem Treten den Kraftschluß herzustellen - gut, dann schaltet man eben ohne dieselbe. Aaaaaber...... wenn nun das Gaspedal sich ganz genauso benimmt, dann wird es eng. Beim Heraufschalten in den nächsthöheren Gang bekommt man nämlich den Schalthebel nicht in den Leerlauf, weil die Kiste noch unter Gas läuft - und wenns dann endlich geht, ist die Karre so langsam, daß man besser herunter-, statt wie geplant, heraufschaltet.....
Warum erzähle ich das? - Ich möchte einfach vermeiden, daß sich jemand zu rosige Illusionen macht! Lkw besitzen ist immer mit einer Menge Arbeit verbunden - und das Sammeln von alten Lkw ist keineswegs mit dem Sammeln von Briefmarken zu vergleichen....
So, das soll mal erst genügen - bis später!!!
Gruß
Henning
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15.03.2008 04:57 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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16.03.2008 13:44 |
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RE: F170 Ak-ch - HS 34 TAS Baum |
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Zitat: |
Original von henning
Hallo!
Natürlich gibt es von den Kölner HS 34 TAS weitere Bilder.... hier der Beweis der ATL-Ausrüstung - und ein Blick ins Innere des Fahrer-Arbeitsraumes
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....endlich mal, das wurde auch Zeit!
War das alles von deinem Besuch bei Baum oder kommen wir in den genuss von noch mehr zeitgenössischen Aufnahmen dieser leider nicht mehr bestehenden Kölner Schwerlastspedition?
Gruß aus Köln
der faule und sich auf dem Sofa wälzende Andreas
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16.03.2008 14:14 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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Zitat: |
Original von schaperdot baumaschinen
....endlich mal, das wurde auch Zeit!
War das alles von deinem Besuch bei Baum...
der faule und sich auf dem Sofa wälzende Andreas
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Ach daß ich DAS noch erleben darf!!!!
- daß du dich hier mal blicken läßt!
Das mit dem Sofa will ich mal nicht gelesen haben.....
Und von Baum - klar, da kommt noch bissel was. Vergiß aber nicht, daß ich gnadenlos auf HENSCHEL spezialisiert bin! Deswegen zeig ich meine Bilder vom MAN 40.400 nicht
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16.03.2008 14:29 |
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krupp-fan
   

Dabei seit: 18.09.2006
Name: Edgar Herkunft: Rheinland
Alter: 73
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16.03.2008 15:27 |
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Starfighter unregistriert
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TVM Lkw 5 t gl = Henschel HS 115 A 4x4 für Rotorplattform Dornier-Kiebitz |
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Hallo liebe Henschelianer,
Henschel war ja mit Lastwagen nicht so stark bei der Bundeswehr vertreten wie MAN, Mercedes und Magirus. War das die Strafe für den Vorstandchef Goergen, weil er in einem Schützenpanzer-Deal Beschaffungsbeamte korrumpieren wollte ?
Aber dieser Henschel Typ HA 115 A, bei der Bundeswehr TVM-Lkw 5 t gl (4x4) genannt wurde als Basisfahrzeug für die gefesselte Rotorplattform DornierD0 34 Kiebitz zur Gefechtsfeldüberwachung. Bei diesen Versuchen die von 1968 bis 1972 stattfanden, wurde getestet einevon einem Rotorgehaltene Plattform mittels Stahlseil über dem Trägerfahrzeug Henschel HS 115 A zu halten.
Dornier Rotorplattform Kiebitz
Der von Dornier entwickelte Kiebitz war ein mobiles Trägersystem, bestehend aus einer autonomen, ferngesteuerten gefesselten Rotorplattform und einer Bodenanlage. Die Rotorplattform konnte mit einer Nutzlast von 140 Kilogramm innerhalb von wenigen Minuten in einer Höhe von bis zu 300 Meter über Grund stationiert werden. Die Zelle der unbemannten rotorgestützten Plattform enthielt in ihrem oberen kegelstumpfförmigen Teil alle betriebsnotwendigen Geräte, sie war im unteren Teil als Sensorbehälter ausgebildet.
Die Einsatzmöglichkeiten des Dornier-Kiebitz waren äußerst vielseitig. Als unbemannter Sensor- und Antennenträger eignete er sich unter anderem für die Gefechtsfeldaufklärung, Zielortung Tieffliegererfassung, FM-Relaisstation, Richtfunkanalge und Seezielüberwachung. Im Erprobungsprogramm wurden bis Ende September 1981 mehr als 550 Flüge, davon 47 Flüge in mehr als 300 Metern Höhe mit circa 166 Flugstunden erreicht.
Der schon in mehreren Experimentalgeräten erprobte Do 34 Kiebitz ist eine gefesselte Rotorplattform mit einem Allison 250C20 Triebwerk und Kaltgas-Blattspitzenantrieb, die eine Nutzlast von 140 kg auf etwa 300 m Höhe heben kann. Mit einem französischen LCT Orphée-Radar ausgerüstet, soll die Do 34 zum deutsch-französischen Aufklärungssystem Argus entwickelt werden.
Starfighter hat diese Bilder (verkleinerte Versionen) angehängt:
Starfighter hat diese Bilder angehängt:
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16.03.2008 17:14 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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RE: TVM Lkw 5 t gl = Henschel HS 115 A 4x4 für Rotorplattform Dornier-Kiebitz |
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Zitat: |
Original von Starfighter
Henschel war ja mit Lastwagen nicht so stark bei der Bundeswehr vertreten wie MAN, Mercedes und Magirus. War das die Strafe für den Vorstandchef Goergen, weil er in einem Schützenpanzer-Deal Beschaffungsbeamte korrumpieren wollte? |
Nein, das hatte andere Gründe!
Einerseits waren die Fertigungskapazitäten bei Henschel damals nicht ausreichend (die Entscheidungen fielen ja in den 50er Jahren).
Andererseits war Henschel mit sonstigem Rüstungskram und Lokomotiven beim Bund bereits im Geschäft - die Firmen MAN und Magirus hätten eine weitere Anhäufung bei Henschel sicher nicht kampflos hingenommen.
Von dem zitierten Schützenpanzer-Deal und insbesondere dem Korruptionsversuch weiß ich überhaupt nichts - da wüßte ich gern Näheres! Man lernt ja nie aus....
Gruß
Henning
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16.03.2008 17:29 |
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