Gesucht: Infos Leyland Beaver |
barreiros
   
Dabei seit: 14.10.2010
Name: Peter Herkunft: Berlin
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Vielleicht noch mal zur Aufklärung, Leyland und Albion sind zwei verschiedene Marken. Es handelt sich also bei den Leyland und den Albion Fahrzeugen um Modelle verschiedener Hersteller. Quasi....
Verwirrend ist natürlich, dass die DDR Albions einen Leyland Schriftzug an der Front hatten. Albion gehörte seit 1951 aber schon zu Leyland, wurde aber noch als eigene Marke am Markt erhalten. Ich denke auch, dass die Fahrzeuge sich technisch unterschieden, nur das Fahrerhaus und Komponenten waren gleich.
Das Fahrerhaus war auch keine Eigenkonstruktion, sondern wurde zugekauft. Ob das Fahrerhaus jetzt jeweils in Lizenz selbst gefertigt wurde, oder komplett zugekauft wurde, weiß ich allerdings nicht. Das Fahrerhaus ist allgemein als LAD (Leyland, Albion, Dodge) bekannt, es wurde also auch von Dodge England in ähnlicher Form verwendet. Ich habe gelesen, das Fahrerhaus stammt von Motor Panels, einem großen englischen Kabinenhersteller.
Der Leyland Schriftzug an der Front erklärt sich wahrscheinlich dadurch, dass es sich um ein Exportfahrzeug handelt. Ich vermute, dass sich Leyland nur unter der Muttermarke einen Namen in der DDR machen wollte und nicht durch eine zweite Splittermarke den "Markt" verunsichern. Leyland hat jedenfalls solche Namensänderungen öfters in verschiedenen Märkten vollbracht, das ist hier kein Einzelfall.
Albion ist übrigens der alte Name für die Insel Großbritanniens, vielleicht hat der Namenswechsel daher auch politische Hintergründe. Sollte die Havarie-Geschichte stimmen, wäre das gar nicht mal so abwegig.
Für Fotos von vergleichbaren englischen Fahrzeugen, würde ich nach Albion Reiver Fahrzeugen suchen.
Dann die Schlafkabinen. Die Kabinen wurden von der Firma Bankfield umgebaut, das sind also keine originalen Leyland Kabinen. Solche Umbauten waren damals bei den Engländern Standard. Schlafkabinen gab es eigentlich bei keinem englischen Hersteller im Serienprogramm, erst ab den 70ern kam das auf. Leyland hat allerdings später auch eine eigene Schlafkabine für den LAD mit ins Programm aufgenommen. Die Deutrans Fahrzeuge sind aber Ausser Haus Umbauten.
Ich meine auch, dass sich die Kabinen der Deutrans Fahrzeuge leicht unterscheiden. Auf manchen Bildern wirken die Kabinen etwas länger als auf anderen.
Bankfield hat aber auch andere Fahrzeuge auf Schlafkabine umgerüstet, nicht nur die Deutrans Leylands. Ich bezweifle allerdings, dass die Stückzahlen anderer Umbauten dreistellig sind, es gab zudem noch andere Umbauer. Ich habe auf dem Rechner ein Foto einer anderen Bankfield Sattelzugmaschine, auch mit Linkslenkung, aber mit Albion Schriftzug....
Leyland Beaver heisst übrigens nur dieses eine Modell in genau dieser Konfiguration. Ein Dreiachser Bau-Fahrgestell heisst z.B. Super Comet, der Vierachser Octopus, der Zweiachser zwar Beaver, der Zweiachser mit Dodge Hütte aber Comet.... und das nicht in allen Märkten. Beim Nachfolger wird das noch schlimmer, da muß man drauf achten, welcher Tank verschraubt ist.
Da blickt keiner wirklich durch.
Um das ganze Chaos zu verstehen, hilft einfach kein Kataloge wälzen, die DDR Fahrzeuge sind als solche einzigartig und fallen aus dem recht chaotischen Leyland System noch mal besonders heraus.
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04.01.2011 02:26 |
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Ironpig
   

Dabei seit: 10.11.2007
Name: Ronald Herkunft: Worbis/Eichsfeld
Alter: 60
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@ barreiros und die anderen
Beim durchforsten der Englischen Seiten bin ich nach einer Weile nicht mehr klar gekommen. So ein durcheinander hab ich bei noch keinem Hersteller gesehen.
Ein paar Sachen sind aber schon verständlich. Oktopus ist der Vierachser. Das läßt sich noch merken, weil irgendwie logisch.
Wenn ich jetzt nur mal von den beiden Typen die in der DDR gelaufen sind ausgehe, ist der Beaver für mich eine nur für die DDR bestimmte Variante.
Es wird von ca. 200 Fahrzeugen gesprochen die es in der DDR gegeben haben soll. Schwer zu glauben. Ich kenne nicht ein einziges Fahrzeug was die Zeit überstanden hat.
Bei 200 Stück kann ich mir aber vorstellen das extra ein Fahrerhaus sagen wir mal kreiert wurde. Außergewöhnlich ist für mich immer dieses dreieckige Seitenfenster.
Aber wie schon von meinen Vorrednern erwähnt ,sind das meiste nur Spekulationen. Schade das es dazu sehr wenig Erkenntnisse und Fotos gibt.
Der Mischfutteraufbau wurde in einem DDR Buch beschrieben. Auch das es zwei Hersteller gab. Auch die Gewichte der Aufbauten waren sehr unterschiedlich.
__________________ Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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04.01.2011 14:35 |
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bryal
   
Dabei seit: 18.01.2009
Name: Klaus Herkunft: Berlin
Themenstarter
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Moin,
allgemein zu den Beaver- Sattelzügen:
In der "Deutrans- Story" sind auf Seite 83 zwei Bilder von Leyland Beaver- Sattelzügen. Da steht, dass sie ab 1966 eingeführt wurden und auf die verschiedenen VEB- Kraftverkehre, wie z. B. nach Meißen oder nach Greiz verteilt wurden und dann für Deutrans fuhren. Die Auflieger kamen von LAG aus Belgien.
Die 200 Leyland Beaver muß ich aus Kohl: Güterkraftverkehr in der DDR haben. (Kann ich nicht genau sagen, weil ich das Buch z. Z. nicht greifbar habe)
Vielleicht kann sich ja hier jemand an einen evtl. Bericht in einer DDR- Fachzeitschrift erinnen.
Tschüß
Klaus
P. S. Find ich gut, dass es mit den Beavern weitergeht, ich gebe die Hoffnung nicht auf, vielleicht findet sich ja noch ein Innenraumfoto.
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04.01.2011 18:39 |
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stradair
   
Dabei seit: 12.04.2009
Name: Michel Herkunft: Frankreich
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Aus Dànemark , ein Beaver mit Schlafkabine.
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04.01.2011 21:44 |
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Mack F 700
   

Dabei seit: 27.03.2010
Name: Viktor Herkunft: EUROPA
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Hallo Peter,
Volltrefffer das ist ein Beaver mit Bankfield Hütte, fehlt nur noch der Scammell-Smith Auflieger mit ne York Aggregat, dann kann er nach Ost-Berlin fahren
Gruß
Viktor
__________________ ***Ex Orientler
"Freue mich über jeder Ansichtskarte"
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06.01.2011 21:56 |
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barreiros
   
Dabei seit: 14.10.2010
Name: Peter Herkunft: Berlin
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Ich frage mich wirklich, wo der denn hingeliefert wurde. Linkslenkung, ein Zusatzscheinwerfer und Lüftung (?) auf dem Dach...
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06.01.2011 22:21 |
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Mack F 700
   

Dabei seit: 27.03.2010
Name: Viktor Herkunft: EUROPA
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Mir macht auch die Lenkung zum schaffen, Australien, Südafrika und Neuseeland gabs viele Leyland und Albion aber wie gesagt die Lenkung.
Frankreich, Dänemark und die Türkei sind es auch nicht, besser gesagt an die Länder sind keine Albion geliefert worden.
In Europa bleibt nur noch die DDR übrig, aber gab es überhaupt damals 4x2 SZM von Albion, ich kenne nur die Leyland.
Naja, Heikles Thema.....
Gruß
Viktor
__________________ ***Ex Orientler
"Freue mich über jeder Ansichtskarte"
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06.01.2011 22:28 |
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