Kippertreffen Geilenkirchen 2011 |
Martin R.
   

Dabei seit: 04.01.2008
Name: Martin Herkunft: Wo die Hasn Hosn und die Hosn Husn hasn
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30.04.2011 19:05 |
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schukie6
   
Dabei seit: 23.01.2010
Name: SChorsch Herkunft: Willich NRW
Themenstarter
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martin , bitte eine mailnachricht an mich wegen des vogelschutzes. was hast du damit zu tun. schuki6@t-online.de
__________________ Schorsch
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30.04.2011 20:30 |
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Martin R.
   

Dabei seit: 04.01.2008
Name: Martin Herkunft: Wo die Hasn Hosn und die Hosn Husn hasn
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30.04.2011 22:00 |
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kamas
   

Dabei seit: 14.03.2009
Name: Lutz Herkunft: Westfalen
Alter: 63
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01.05.2011 10:34 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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Moin!
Die KRUPP-Doppelachse weicht stark von anderen Konstruktionen ab. Statt (pro Seite) einer Blattfeder und Zug-/Druckstreben (Längslenker) gibt es hier zwei übereinanderliegende Blattfedern, die offenbar ohne Tragrohr direkt und einzeln drehbar am Rahmen befestigt sind.
Die Achsen liegen zwischen diesen Federn, deren Enden als Augen ausgebildet sind. In den Augen sitzen Drehgelenke (aber nicht Gummi), über die die Verbindung zu den Koppelringen hergestellt wird.
Die Achsen sind an den Koppelringen in Gummi aufgehängt. Das ist nötig für Achsverschränkung, die hierbei allerdings nur recht beschränkt möglich ist.
Da keine zusätzlichen Längslenker vorhanden sind, stützt sich das Antriebs- und Bremsmoment nur über die Federn ab und läuft somit über die Gummilager, was diese recht stark belastet.
Den Antrieb kenne ich im Detail nicht, sicher aber handelt es sich um Vorgelegeachsen. Von der Kardanwelle aus geht es über Kegel- und kleines Tellerrad, welches sich schnell dreht und damit kein großes Moment aufnehmen muß, auf eine weitere Stirnrad-Übersetzung ins Langsame. Daran schließt sich das Differential an. Somit eine übliche Dreiachser-Konstruktion, die manchmal auch als Pistolenachse bezeichnet wird.
Wenn ich jetzt noch Detailbilder hätte....
Immerhin kann ich eine Seite aus dem AK-360-Prospekt bieten, die zumindest die beiden Federn zeigt.
Und zum MAN: die optische Trennung von Trag- und Triebachse gab es auch bei Mercedes, Sinn der Sache ist eine zusätzliche Übersetzung direkt am Rad ("Ritzelachse"). Dadurch konnte das Moment im Differential klein gehalten werden. Heute wird zum gleichen Zweck die Planetenachse verwendet.
Trag- und Triebachse waren bei allen Herstellern getrennt. Ausführungen, wo die Antriebsachse auch die Lasten aufnimmt, kenne ich nur bei Spielzeugautos
Henning
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henning hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
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01.05.2011 17:36 |
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schukie6
   
Dabei seit: 23.01.2010
Name: SChorsch Herkunft: Willich NRW
Themenstarter
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@kamas, der einzige krupp stimmt nicht. in der grube stand noch ein krupp tiger sattelzugmaschine mit 2achsauflieger. schorsch
__________________ Schorsch
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01.05.2011 17:38 |
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kamas
   

Dabei seit: 14.03.2009
Name: Lutz Herkunft: Westfalen
Alter: 63
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01.05.2011 19:28 |
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henning
Moderator
   

Dabei seit: 03.09.2007
Name: Henning Herkunft: NRW
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Moin -
@kamas-Lutz: du irrst nicht...
Das Achsthema habe ich im KRUPP-Thread
verlinkt, eventuell gibt es dort eine Weiterführung. Übrigens wurde das Henschel-Achsaggregat bereits 1955 im HS 3-180 TAK so ausgeführt, daß die Federn in Grenzen nur in Querrichtung zur Achsführung herangezogen werden, in Längsrichtung und zur Abstützung der Momente gibt es sechs Längslenker (2 oben, 4 unten). Ganz einwandfrei ist allerdings auch diese Konstruktion nicht - wenn (wie derzeit noch bei meinem Grünen) die Abstützung am Rahmen verschlissen ist, gehen Querkräfte in die Lagerung des Tragrohrs ein. Das ist mir gestern durch diese Diskussion erst richtig bewußt geworden
Sowas nennt man dann "Handlungsbedarf"
Henning
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02.05.2011 08:39 |
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